| Podcast: | Wissenschaft: Aus Forschung und Technik |
| Veröffentlicht: | vor 2 Jahren, am 07.11.2009 um 01:15 |
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| Beschreibung: | +++ Mit neuen Techniken kreieren Weinforscher immer raffiniertere Geschmacksrichtungen +++ 2010 geht in Jülich das leistungsstärkste Elektronenmikroskop Europas in Betrieb +++ Weiße Haie sind ab und zu auch mal gesellige Typen +++ Babys schreien in ihrer Muttersprache +++
Weißwein aus roten Trauben. Nennt sich "Blauer Weißherbst". Oder Rotwein mit einem Bouquet aus Vanille, schwarzer Johannisbeere oder Brombeere. Ananas, Pfirsich, Melone? Geschmacklich scheint Wein alles zu bieten. Die Wissenschaft und neue - manchmal umstrittene Techniken - wie der in Amerika sehr beliebte, in der Europäischen Union aber nicht zugelassene "Spinning Cone Column" - machen diese oft abenteuerlichen Geschmacksaromen möglich. Günther Birkenstock, Weinexperte der Deutschen Welle stellt die neusten Techniken vor, erklärt Vor- und Nachteile der wichtigsten Verfahren und bringt einige der interessantesten Weine zur Verköstigung mit. (Wiederholung) Außerdem in unserer Sendung: Das leistungsstärkste Elektronenmikroskop Europas wird 2010 in Jülich in Betrieb gehen. Mit dem Gerät können Wissenschaftler Einzelatome beobachten und Atomabstände sowie Atomverschiebungen so genau messen, wie das bislang nicht möglich war. Bisher gibt es weltweit nur ein Gerät in den USA, das ähnlich leistungsstark ist. Weiße Haie sind zwar Einzelgänger, manchmal aber werden die gefürchteten Jäger zu geselligen Typen. Das haben Forscher der Universität Stanford herausgefunden. Acht Jahre lang verfolgten sie dafür das bislang recht unbekannte Wanderverhalten von fast 100 Weißen Haien im Pazifik - mit Hilfe elektronischer Sender. Es gibt es offensichtlich tatsächlich: Das Gen, das dick beziehungsweise schlank macht. Entwicklungsbiologen der Universität Bonn wollen es entdeckt haben - zwar nur bei Fruchtfliegen ? aber immerhin ? Deutsche Babys schreien anders als französische: nämlich in ihrer Muttersprache. Insbesondere Melodie und Rhythmus der Laute unterscheiden sich deutlich. Das haben Forscher des Zentrums für vorsprachliche Entwicklung und Entwicklungsstörungen am Universitätsklinikum in Würzburg herausgefunden. Text: Hannelore Breuer Redaktion: Judith Hartl |
