| Podcast: | Deutsche Welle Nachrichten (Langsam gesprochen) |
| Veröffentlicht: | vor 6 Jahren, am 17.07.2006 um 12:01 |
| Dateigröße: | 4.07 MB |
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| Beschreibung: | Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag. TEL AVIV: Die radikal-islamische Hisbollah-Miliz hat auch am Montagmorgen den Norden Israels wieder mit Raketen beschossen. Dabei wurden vier Menschen verletzt. Israel antwortete umgehend mit Luftangriffen auf Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut und mit Artilleriefeuer auf Hisbollah-Stellungen im Südlibanon. Bereits in der Nacht hatten die israelischen Streitkräfte als Reaktion auf den Beschuss der Hafenstadt Haifa am Sonntag eine neue Angriffswelle gestartet, bei der mindestens 17 Menschen getötet wurden. Ziele waren ein Militärstützpunkt im Norden Libanons, Treibstofftanks auf dem Beiruter Flughafen und die Stadt Baalbek, eine Hochburg der Hisbollah. Im Gazastreifen machten israelische Kampfflugzeuge das achtstöckige Gebäude des palästinensischen Außenministeriums dem Erdboden gleich. Zudem zerstörten sie ein Büro der regierenden Hamas im nördlichen Dschabalja. ST.PETERSBURG: UN-Generalsekretär Kofi Annan und der britische Premierminister Tony Blair haben die Stationierung internationaler Truppen im israelisch-libanesischen Konfliktgebiet gefordert. Der Weltsicherheitsrat werde in Kürze die Entsendung einer solchen Truppe prüfen, sagte Annan nach einem Treffen mit Blair am Rande des G-8-Gipfels in St. Petersburg. Bereits am Sonntag hatten die G8-Staaten in einer Erklärung die Konfliktparteien zu einem sofortigen Waffenstillstand aufgerufen und eine UN-Stabilisierungstruppe für den Nahen Osten angeregt. ST.PETERSBURG: Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrieländer und Russlands - der G8-Gruppe - sind zum letzten Arbeitstreffen ihres Gipfels in St. Petersburg zusammengekommen. Als wichtige Schwellenländer mit dabei sind auch China, Indien, Kasachstan, Brasilien, Mexiko, Südafrika und Kongo. Thema ist die Liberalisierung des weltweiten Handels. Die G8-Gruppe strebt ein entsprechendes Grundsatzabkommen bis Mitte August an. TOKIO: Japan bereitet angeblich Sanktionen gegen Nordkorea vor, um das Land zur Aufgabe seines Raketenprogramms zu bewegen. Laut Medien-Berichten plant die Regierung in Tokio, Geldüberweisungen nach Nordkorea zu stoppen und Konten einzufrieren. Der kommunistische Staat hatte am Sonntag eine UN-Resolution zurückgewiesen, in der seine jüngsten Raketentests scharf verurteilt worden waren. Die Führung in Pjöngjang bezeichnete die Resolution als 'Vorspiel für das Heraufbeschwören eines zweiten Korea-Krieges'. DÜSSELDORF: Im Tarifstreit der Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern unternehmen die Gewerkschaft Marburger Bund und die Arbeitgeber an diesem Montag einen neuen Anlauf zur Einigung. Der Marburger Bund fordert für die 70.000 Mediziner an den bundesweit 700 Krankenhäusern der Städte und Kreise einen eigenen Tarifvertrag, bessere Arbeitsbedigungen und mindestens 15 Prozent mehr Gehalt. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber lehnt dies als unfinanzierbar ab. Die Ärzte streiken seit drei Wochen für ihre Forderungen. HAMBURG: Die LKW-Maut kann ab Januar 2007 auch auf mehreren Bundesstraßen eingeführt werden. Die Europäische Kommission habe dafür grünes Licht gegeben, sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee der 'Bild'-Zeitung. Betroffen sind zunächst zwei Bundesstraßen im Großraum Hamburg sowie eine Straße an der deutsch-französischen Grenze in Rheinland-Pfalz. Die Bundesregierung plant die Ausweitung der Maut auch auf solche Straßenabschnitte, auf denen besonders viele LKW die mautpflichtigen Autobahnen umfahren. BERLIN: Drei der fünf neuen Stadien für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika werden von einem Berliner Architekturbüro gebaut. Nach einem Bericht der 'Berliner Morgenpost' wurde die Firma 'Gerkan Marg und Partner' beauftragt, die Arenen in Durban, Port Elizabeth und Kapstadt in Zusammenarbeit mit südafrikanischen Kollegen zu errichten. Die größte Arena, das künftige Kings-Park-Stadion in Durban, soll bis zu 85.000 Zuschauer fassen. LONDON: Der US-Flugzeughersteller Boeing hat Probleme beim Bau seines Langstreckenmodells '787 Dreamliner' eingeräumt. In einigen Bereichen liege man hinter den Plänen zurück, sagte der Chef der Verkehrsflugzeugsparte, Alan Mulally, vor Beginn der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough. Auch der europäische Boeing-Konkurrent Airbus hat Probleme bei der Fertigung des neuen Superjumbos A 380, weshalb sich die Auslieferung der ersten Maschinen verzögern dürfte. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überwiegend sonnig, nur im Nordwesten gebietsweise einige Wolken. Die Höchstwerte liegen zwischen 26 und 32 Grad. Hamburg, Berlin |
