| Podcast: | Wissenschaft: Aus Forschung und Technik |
| Veröffentlicht: | vor 4 Wochen, am 06.02.2010 um 01:15 |
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| Beschreibung: | +++ Mediziner und Forscher entwickeln immer mehr intelligente Medikamente ? zielgerichtet wirken die Mittel zu einem bestimmten Zeitpunkt nur in einem bestimmten Teil des Körpers +++ Der deutsche Krebsforscher Axel Ullrich bekommt den Wolf-Preis für Medizin - Im Interview mit DW-Wissenschaft spricht er über die Bedeutung des Preises und die Zukunft der Krebsforschung +++
Patienten, die an chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Rheuma oder Diabetes leiden, müssen dauernd irgendwelche Medikamente einnehmen. Meist in Pillenform, da rund 40 Prozent aller Arzneien in Deutschland als Tabletten verschrieben und verabreicht werden. Aber wie schnell hat man mal die eine oder andere Pille vergessen? Und was dann? Beim nächsten Mal einfach zwei nehmen? Am besten wirken Medikamente immer dann, wenn sie gleichmäßig dosiert und regelmäßig eingenommen werden. Um das für die Patienten zu vereinfachen, versuchen Forscher intelligente Pflaster und Pillen zu entwickeln. DW-Reporter Ralf Krauter stellt einige der "mitdenkenden" Medikamente vor.
"Wie ein kleiner Nobelpreis" Auch in der Krebstherapie setzen Ärzte und Forscher mittlerweile auf zielgerichtete Arzneien. Der deutsche Krebsforscher Professor Axel Ullrich hat zwei wichtige Krebsmedikamente mitentwickelt, eines davon gegen eine spezielle Art von Brustkrebs. Die vergangene Woche eine ganz besondere für ihn: Zum einen war am Donnerstag der Weltkrebstag, außerdem hat Axel Ullrich erfahren, dass er der neue Preisträger des Wolf-Preises für Medizin ist. Bei DW-Wissenschaft erzählt der Forscher, welche Bedeutung der Preis hat, warum er lange Zeit in den USA geforscht hat und was die Krebsforschung in Zukunft leisten kann. Autor: Andres Ziemons / Redaktion: Judith Hartl |
