| Podcast: | Deutsche Welle Nachrichten (Langsam gesprochen) |
| Veröffentlicht: | vor 6 Jahren, am 05.08.2006 um 10:56 |
| Dateigröße: | 3.41 MB |
| Link: | Webseite zu dieser Episode |
| Download: | Datei herunterladen |
| Beschreibung: | Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag. BEIRUT: Israelische Kampfjets haben erneut die libanesische SANTO DOMINGO: Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, hat vor einer möglichen Ausweitung des Krieges im Libanon gewarnt und eine Friedenslösung für die gesamte Region gefordert. Notwendig sei neben einem Waffenstillstand und der Stationierung einer internationalen Friedenstruppe auch die Beilegung der Grenzstreitigkeiten zwischen Israel, dem Libanon und Syrien, sagte er am Rande eines Besuches in der Dominikanischen Republik.
HAVANNA: Kubas Gesundheitsminister Jose Ramon Balaguer hat Spekulationen zurückgewiesen, der erkrankte Staatschef Fidel Castro könne seine Amtsgeschäfte nicht mehr aufnehmen. Der Präsident werde sich bald erholen, sagte er. Wegen einer Darm-Operation hatte der 79-jährige Castro die Amtsgeschäfte zu Wochenbeginn vorübergehend an seinen Bruder Raul übergeben. US-Außenministerin Condoleezza Rice appellierte an die Kubaner, sich wegen möglicher politischer Unsicherheit in ihrer Heimat nicht nach Florida abzusetzen.
TRINCOMALEE: In Sri Lanka haben die Regierungstruppen nach eigener Darstellung nahe der Hafenstadt im Nordosten des Landes einen Angriff tamilischer Rebellen zurückgeschlagen und dabei 35 von ihnen getötet. Die Aufständischen melden, sie hätten ihre seit Tagen andauernden Kämpfe um die Stadt Muttur inzwischen eingestellt und sich auf eigenes Gebiet zurückgezogen. Wie Hilfsorganisationen berichten, sind in der Stadt mehr als 20.000 Menschen ohne Versorgung eingeschlossen. Ein norwegischer Vermittler ist nach Angaben seiner Regierung zu Verhandlungen mit den aufständischen Tamilen auf die Halbinsel Jaffna im Norden des Landes gereist.
ABUJA: Im Süden Nigerias sind drei philippinische Mitarbeiter einer US-Ölfirma von Bewaffneten entführt worden. Wer die Entführer seien und wohin die Philippiner verschleppt worden seien, sei nicht bekannt, hieß es seitens der Behörden. - Weiterhin jede Spur fehlt auch von einem am Donnerstag im Süden Nigerias entführten Deutschen. - Im Ölfördergebiet am Niger-Delta haben militante Gruppen schon häufig Ausländer als Geiseln genommen. BERLIN: Spitzenkräfte aus dem Ausland sollen künftig einfacher nach Deutschland einwandern können. In der Koalition bestehe Konsens über eine Änderung des Zuwanderungsgesetzes, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums. Im Gespräch ist unter anderem die Absenkung des Mindesteinkommens, das Arbeitnehmer bei einer Zuwanderung nachweisen müssen. Es liegt bislang bei jährlich 84.000 Euro. HALLE: Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar bezweifelt, dass die für die Abrechnung der Lkw-Maut erhobenen Daten bei der Verbrechensbekämpfung hilfreich sein können. Das System sei für Fahndungszwecke der Polizei nicht ausgelegt, sagte Schaar der 'Mitteldeutschen Zeitung'. - Das Bundesinnenministerium plant eine Änderung des Mautgesetzes mit dem Ziel, die erhobenen Daten der Polizei zur Aufklärung schwerer Straftaten zur Verfügung zu stellen. SEOUL: Nordkorea hat nach Informationen aus dem benachbarten Süden trotz anfänglicher Ablehnung jetzt doch Auslandshilfe wegen der schwerwiegenden Schäden durch die jüngsten Überschwemmungen akzeptiert. So habe das staatliche Fernsehen in Pjöngjang über Lieferungen aus verschiedenen Teilen der Welt für mehrere Städte des Landes berichtet. Nach Angaben von Hilfsorganisationen sind bei den Unwettern im Juli mindestens 150 Menschen getötet und große Teile der Ernte zerstört worden.
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Osten kräftiger Regen, teils gewittrig. Im Westen und Süden Schauer und Gewitter, im Norden freundlich. Tagestemperaturen 20 bis 26 Grad Celsius. |
