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| Podcast: | Wissenschaft: Aus Forschung und Technik |
| Veröffentlicht: | vor 2 Jahren, am 20.02.2010 um 05:15 |
| Dateigröße: | 7 MB |
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| Beschreibung: | +++ Der französische Regisseur Jacques Perrin hat mit "Unsere Ozeane" eine außergewöhnliche Unterwasser-Dokumentation geschaffen +++ Vermessungstechniker versuchen zu bestimmen, wie viel Wasser tatsächlich drin ist im Meer +++ Ägyptischer Pharao Tutanchamun ist das Kind einer Inzest-Verbindung +++ Dicke Zugvögel haben Vorteile +++ In der kommenden Woche kommt mit dem Film "Unsere Ozeane" eine außergewöhnliche Unterwasser-Dokumentation in die Kinos. Der Regisseur Jacques Perrin wollte eine poetische Hymne an die Weltmeere schaffen. Wie ein Fisch unter Fischen ? so sein Wunsch ? soll der Zuschauer sich fühlen, wenn er im Kinosessel Platz genommen hat. Perrin hatte schon durch seine Vorgängerwerke "Mikrokosmos" und "Nomaden der Lüfte" begeistert mit bis dato ungeahnten Einblicken in die Tierwelt einer Waldwiese und das Leben von Zugvögeln. Nun also geht es unter Wasser: Drei Jahre Vorbereitung und vier Jahre Drehzeit ? eine Monsterproduktion. Unsere Reporterin Suzanne Krause hat den Film gesehen und stellt ihn vor. Die Ozeane beschäftigen aber nicht nur Biologen und Tierfilmer, sondern auch die Geodäten. Das sind Vermessungstechniker, die zu bestimmen versuchen, wie viel Wasser drin ist im Meer. Das ist nicht ganz einfach, schließlich wechselt das Wasservolumen durch Verdunstung, Regen und Eisschmelze ständig. Außerdem in unserer Sendung: Forscher aus Deutschland, Südtirol und Ägypten haben dem Mythos um Pharao Tutanchamun einen dicken Kratzer verpasst. Eine DNA-Analyse ergab, dass Tutanchamun das Kind einer Inzest-Verbindung gewesen sein muss. Der junge König hatte zahlreiche genetische Missbildungen und auch seine wahre Todesursache haben die Wissenschaftler entdeckt. Bisher war man immer von einer Ermordung Tutanchamuns ausgegangen. Dicke Zugvögel sind gegenüber dünneren Artgenossen im Vorteil. Das haben Wissenschaftler aus Deutschland und Italien herausgefunden. Dicke Vögel brauchen weniger Pausen, sind daher früher in den Brutgebieten und können sich die besseren Nistplätze sichern. Autor: Andreas ZiemonsRedaktion: Judith Hartl |
