Episode: Wissenschaft: Roboter sollen unseren Alltag managen
Podcast: Wissenschaft: Aus Forschung und Technik
Veröffentlicht: vor 2 Jahren, am 27.02.2010 um 05:15
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Beschreibung: Schwerpunkt Roboter: Service-Roboter sollen dem Menschen assistieren +++ Motorik-Wunder menschliche Hand ? eine Herausforderung in der Roboterforschung +++ Delfine so intelligent wie der Mensch? +++ Atlantik voller Plastikmüll +++ Jeder zweite Mann und jede dritte Frau in Deutschland erkranken an Krebs+++ Astronomen entdecken Sternenkindergarten +++ An der Universität Bielefeld befindet sich eines der wichtigsten deutschen Institute für Roboterforschung: Das CoR-Lab, das Forschungsinstitut für Kognition und Robotik wurde im Sommer 2007 gegründet. Hier sollen Roboter lernen, ohne dabei stur nach einem vorgegebenen Programm zu arbeiten. Die Roboter sollen menschlich aussehen, sie sollen sich verhalten wie Menschen und am liebsten auch Emotionen zeigen. Ziel ist es, Roboter schon bald zu autonomen Assistenten des Menschen zu machen. Service-Roboter wie Biron könnten als Haushaltsassistenten eingesetzt werden. Zum Beispiel, um ältere Menschen zu Hause zu unterstützen. Doch vieles, was für uns selbstverständlich ist, ist für Roboter hochkompliziert. Zum Beispiel die Motorik und Feinmotorik der Hand. Wie muss ein Roboter etwas greifen, damit es weder aus seiner Hand gleitet, noch zerdrückt wird? Reporter Benjamin Wüst hat für DW-Wissenschaft das CoR-Lab der Universität Bielefeld einen Tag lang besucht. Außerdem in unserer Sendung: Dass Delfine intelligent sind wissen wir spätestens seit der amerikanischen Fernsehserie "Flipper" oder aus den beliebten Live-Shows mit Delfinen. Was neu ist und was Forscher jetzt herausgefunden haben: das Gehirn dieser Säugetiere soll tatsächlich vergleichbar sein mit dem des Menschen. Zwar haben Delfine etwas weniger Hirnmasse als der Mensch, dafür ist ihr Hirn stärker gefaltet und hat eine größere Oberfläche. Eine Eigenschaft, die die fehlende Masse wettmachen könnte. Die Zahl ist erschreckend: Fast jede Minute wird irgendwo in Deutschland die Diagnose Krebs gestellt. Jeder zweite Mann und jede dritte Frau erkrankt irgendwann an einem bösartigen Tumor. Diese Zahlen hat das Robert Koch-Institut beim Deutschen Krebskongress in Berlin veröffentlicht. Die einzige gute Nachricht ist, dass die Patienten dank Früherkennung und besserer Therapien heute länger leben und eine sehr viel bessere Aussicht auf Heilung haben als noch vor 20 Jahren. Astronomen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben einen "Sternenkindergarten" in einer Nachbargalaxie der Milchstraße fotografiert. Das Sternentstehungsgebiet ist rund 200 Lichtjahre groß und liegt in der Kleinen Magellanschen Wolke. Text: Hannelore Breuer / Redaktion: Judith Hartl