Episode: Wissenschaft: Die Energiequelle der Zukunft
Podcast: Wissenschaft: Aus Forschung und Technik
Veröffentlicht: vor 24 Monaten, am 13.03.2010 um 01:15
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Beschreibung: +++ Ein gigantischer Testreaktor in Greifswald soll beweisen, dass mit Kernfusion zuverlässig große Energiemengen gewonnen werden können +++ Deutschlands Städte werden immer heißer ? Stadtplaner entwickeln Strategien +++ Die deutsche Bundesregierung will in der Zukunft auf Kernfusion als Energiequelle setzen. Bei Temperaturen von 100 Millionen Grad Celsius verschmelzen zwei Atomkerne zu einem und setzen unvorstellbar große Energiemengen frei. Einen Reaktor, der auf diese Weise Strom produziert gibt es aber noch nicht. In Südfrankreich soll das Forschungskraftwerk "ITER" voraussichtlich ab 2018 Strom erzeugen. Allerdings wird es wegen der dort eingesetzten Technik immer nur einige Minuten am Stück elektrische Energie produzieren können. Daher arbeiten Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald an einer Alternative. Zurzeit entsteht dort ein gigantischer Testreaktor. DW-Reporter Richard Fuchs hat die riesige Anlage besucht. In Deutschlands Städten und Ballungsräumen wird es immer heißer. Das prognostizieren zumindest regionale Klimamodelle und stellen die Stadtplaner damit vor neue Herausforderungen. So soll es bald deutlich mehr Sommertage geben, also Tage an denen das Thermometer über die 25 Grad klettert. Auch der Wind ist ein Problem. Abhilfe könnten sogenannte Frischluftschneisen schaffen, das sind grüne Wege von außen in die Stadt hinein, die möglichst nicht durch Gebäude blockiert sind. Aber wo soll man solche Schneisen im Nachhinein noch in dichtem Siedlungsgebiet anlegen? DW-Reporterin Sarah Steffen hat bei deutschen Stadtplanern nachgefragt. Außerdem in unserer Sendung: Erdbeben in Chile verrutscht die Region Concepción um drei Meter nach Westen Biophysikerin Petra Schwille erhält den Leibniz-Preis Schlaganfälle verlaufen leichter, wenn bestimmte Immunzellen im Blut fehlen Autor: Andreas Ziemons Redaktion: Judith Hartl