Anhören
Andere Episoden
| Podcast: | SWR1 Der Abend |
| Veröffentlicht: | vor 6 Jahren, am 04.09.2006 um 20:00 |
| Dateigröße: | 12.51 MB |
| Download: | Datei herunterladen |
| Beschreibung: | Heiss-kaltes Extremwetter - Deutschland im Klimawandel Erst der wärmste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über 220 Jahren, danach der kühlste August seit 60 Jahren, verheerende Tornados, jetzt wieder Sommer im September - das Wetter 2006 in Deutschland. Ist das nun schon der Klimawandel, die globale Erwärmung, an der wir Menschen als Umweltverschmutzer schuld sind? Der Energiekonzern RWE Power sagt: "Nein, der Klimawandel ist nicht wissenschaftlich bewiesen und die Zusammenhänge zwischen menschlicher Einflussnahme auf die Umwelt sind ebenfalls offen". So ein Unsinn, meint dagegen Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, der Klimawandel sei natürlich wissenschaftlich fundiert. Es gebe Fakten und Statistiken, unter anderem von den Versicherern, die immer größere Schäden durch Stürme, Hagel, Starkregen und anderes Extremwetter bezahlen müssen. Privatschulen - gute Bildung für viel Geld Privatschulen werden immer beliebter in Deutschland. Im vergangenen Schuljahr waren schon rund 640.000 Schüler in einer der 2.765 allgemein bildenden Privatschulen; ein Zuwachs von 6,7 % gegenüber dem Vorjahr. Und dieser Trend setzt sich trotz allgemein sinkender Schülerzahlen fort, weil offenbar immer mehr Eltern dem staatlichen Schulsystem misstrauen und lieber tief in die Tasche greifen, um ihr Kind in eine Privatschule schicken zu können. Martin Kunze vom Bundesverband deutscher Privatschulen (VDP), der über 800 Schulen vertritt, sagt: Privatschulen sind nichts Elitäres, sondern für alle Eltern, die Wert auf spezielle pädagogische Profile, ein gutes Schulklima oder eine individuelle Betreuung der Schüler legen. Der Journalist und Bildungsexperte Reinhard Kahl erklärt dagegen, Privatschulen seien nicht grundsätzlich besser, hätten aber schon einige Vorzüge. |
