Episode: Wissenschaft: Können Hunde Krebs riechen?
Podcast: Wissenschaft: Aus Forschung und Technik
Veröffentlicht: vor 23 Monaten, am 07.08.2010 um 00:15
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Beschreibung: +++ Hunde sollen Lungenkrebs am Atem eines Patienten erschnüffeln können +++ Die Kunst des Greifens: Bielefelder Neuroinformatiker entwickeln Roboter-Hand +++ Forscher identifizieren 14.000 Jahre alten Hundeknochen +++ Gendiagnostik soll Tierzucht revolutionieren +++ Lungenkrebs ist meistens tödlich. Frühe Anzeichen werden oft nicht erkannt, denn eine sinnvolle Früherkennungsmethode gibt es nicht. Doch Hunde scheinen Krebs erschnüffeln zu können - und zwar am Atem des Patienten. Wissenschaftlich bewiesen ist es nicht, doch es scheint zu funktionieren. Nun versuchen Forscher diese Fähigkeit auf sogenannte elektronische Nasen zu übertragen. DW-Reporterin Sophia Wagner hat das Thema "Können Hunde Krebs riechen?" recherchiert. Wenn wir nach einer Tasse greifen, denken wir nicht darüber nach, was wir mit unserer Hand und den Finger tun müssen. Aber schon diese einfache Bewegung ist ein enorm kompliziertes Zusammenspiel von Nerven, Muskeln und vielen Gelenken und Knochen. Entsprechend groß ist die Herausforderung für Forscher, eine künstliche Roboter-Hand zu entwickeln. Neuroinformatiker der Universität Bielefeld versuchen das und Benjamin Wüst hat sich zeigen lassen, ob und wie diese Hände arbeiten. Außerdem in unserer Sendung: Tübinger Forscher wollen den ältesten Hundeknochen der Welt als solchen identifiziert haben. Und der soll beweisen, dass Menschen schon vor mehr als 14.000 Jahren Haushunde gehalten haben. Die Tierzucht wird sich in den nächsten Jahren radikal verändern, versichern Experten. Grund dafür sei die moderne Gendiagnostik, die bisherige Verfahren in der Zucht ergänzen und ablösen soll. Text: Hannelore Breuer / Redaktion: Judith Hartl ?