| Podcast: | Deutsche Welle Nachrichten (Langsam gesprochen) |
| Veröffentlicht: | vor 7 Jahren, am 22.09.2005 um 10:00 |
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BERLIN: In der FDP verschärft sich Medienberichten zufolge der Machtkampf zwischen dem Parteivorsitzenden Guido Westerwelle und Fraktionschef Wolfgang Gerhardt. Die beiden Politiker hätten sich bei einem Gespräch nicht einigen können, wer künftig die Bundestagsfraktion führen solle, schreibt die 'Berliner Zeitung'. Nach dem guten Abschneiden der FDP bei der Bundestagswahl will Westerwelle auch der Fraktion vorstehen. Laut 'Focus-Online' soll sich das Präsidium der Liberalen an diesem Donnerstag auch mit der politischen Zukunft Gerhardts beschäftigen. - Westerwelle hatte Gerhardt Anfang 2001 bereits vom Amt des FDP-Vorsitzenden verdrängt. WASHINGTON: Wegen des herannahenden Hurrikans 'Rita' hat US- Präsident George W. Bush für die Bundesstaaten Texas und Louisiana vorsorglich den Notstand ausgerufen. Zugleich appellierte er an die Bevölkerung in den bedrohten Gebieten, sich in Sicherheit zu bringen. Für New Orleans, das erneut getroffen werden könnte, und das texanische Galveston sowie Teile der Großstadt Houston wurde die Zwangsevakuierung angeordnet. Wie das Nationale Hurrikan-Zentrum mitteilte, hat sich 'Rita' mittlerweile zum drittstärksten jemals beobachteten Hurrikan entwickelt. Gemessen wurden Spitzen-Windgeschwindigkeiten von 265 Stundenkilometern. WIEN: Im Streit über das iranische Atomprogramm hat die Europäische Union die Abstimmung über eine Resolution vertagt. Mit der Entschließung sollte die Internationale Atomenergiebehörde jahrelange Verstöße Irans gegen den Atomwaffensperrvertrag an den Weltsicherheitsrat melden. Auch die USA hatten die Atomenergiebehörde aufgefordert, den Fall sofort an den Weltsicherheitsrat weiterzuleiten. NEW YORK: Der Irak hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, trotz aller Widrigkeiten den Wiederaufbau des Landes weiter zu unterstützen. Die Staatengemeinschaft dürfe sich nicht von dem Aufstand radikaler Sunniten und innenpolitischem Streit zwischen den irakischen Bevölkerungsgruppen abschrecken lassen, sagte Außenminister Hoschijar Sebari vor dem Weltsicherheitsrat in New York. Neben Entwicklungshilfe sei der Ausbau der diplomatischen Beziehungen und die Unterstützung in Sicherheitsfragen durch ausländische Truppen von Bedeutung. BISCHKEK: Ein Abgeordneter des kirgisischen Parlaments ist auf offener Straße ermordet worden. Eine Gruppe Bewaffneter habe den wohlhabenden Geschäftsmann Bajaman Erkinbajew bei dessen Heimkehr erschossen, teilte das Innenministerium mit. Vor fünf Monaten war Erkinbajew einem Mordanschlag noch knapp entgangen. Der Politiker hatte seit zehn Jahren einen Sitz im Parlament. Seine Anhänger waren maßgeblich an den Protesten beteiligt, die Ende März zum Rücktritt des langjährigen Präsidenten Askar Akajew führten. ROM: Der italienische Wirtschafts- und Finanzminister Domenico Siniscalco ist zurückgetreten. Er zog damit die Konsequenzen aus seinem Streit mit Notenbankchef Antonio Fazio sowie Unstimmigkeiten über den Haushaltsplan für das Jahr 2006. Siniscalco hatte zunächst den Rücktritt des Notenbankchefs wegen dessen Rolle bei der Übernahmeschlacht um die Banca Antonveneta gefordert. Dieser lehnt jedoch ein Ausscheiden ab. Siniscalco hatte den Ministerposten erst vor rund einem Jahr übernommen. TOKIO: Im Zuge eines groß angelegten Sanierungsplans will der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony bis 2007 weltweit zehntausend Stellen streichen. Um die Kosten zu senken, werde das Unternehmen elf seiner 65 Fabriken schließen oder verkaufen, kündigte der neue Sony-Chef Howard Stringer in Tokio an. Der Konzern werde sich künftig auf die drei Kernbereiche Elektronik, Videospiele und Unterhaltung konzentrieren, sagte Stringer. ZUR BÖRSE: Der Frankfurter Aktienmarkt ist mit Verlusten in den neuen Handelstag gestartet. Der Index DAX stand vor wenigen Minuten bei rund 4.840 Punkten, etwa 30 Punkte niedriger als bei der Schlussnotierung am Mittwoch. Die Börse in Tokio schloss leichter. Der Nikkei-Index fiel um 37 auf 13.159 Punkte. Der Euro wurde zuletzt mit einem Dollar 22 notiert. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: |
