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| Podcast: | SWR1 Radioreport |
| Veröffentlicht: | vor 5 Jahren, am 13.12.2006 um 21:15 |
| Dateigröße: | 7.03 MB |
| Download: | Datei herunterladen |
| Beschreibung: | Wenn es eine Schriftstellerin gibt, die am wenigsten Mitleid beim Tod von Augusto Pinochet empfunden hat, dann ist das Isabel Allende. "Wir Chilenen sind keine Emigranten, wir lieben unser Land. Nur ein einziges Mal in der Geschichte Chiles gab es eine Massen-Emigration: während und wegen der Diktatur." Als Verwandte des bisherigen Präsidenten Salvador Allende musste auch die Schriftstellerin Isabel Allende Chile verlassen, nachdem Pinochet sich selbst zum Präsidenten ernannt hatte. " Mein erfundenes Land" heißt Isabel Allendes neues Buch. Es enthält Erinnerungen an Chile, schöne ebenso wie jene, die den Militärputsch betreffen. Ihr "erfundenes Land" ist vor allem das Land ihrer Kindheit. Schon seit vielen Jahren lebt sie in Kalifornien und fühlt sich hier heimisch. Und doch beteuert Isabel Allende, dass Schreiben ihr "eine beständige Übung der Sehnsucht" sei. Einer Sehnsucht, die sich in der Realität nicht stillen lässt, sondern nur in der Fantasie. |
