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Episode: #001 Umdeutung negativer Begriffe
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Podcast: Gesundvergnügen
Veröffentlicht: vor 5 Wochen, am 16.05.2017 um 22:09
Dateigröße: 3,87 MB
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Beschreibung:

Einführung

Hallo und herzlich Willkommen zur Folge 1 von “Gesundvergnügen”. Diesmal dreht sich alles um negative Begriffe und wie man diese auch positiv umdeuten kann.
Am Mikrofon ist heute wieder Tobias, und ich werde mit euch etwas über den für mich negativen Begriff “Sport” sprechen.

Sport ist schlecht

Mit Sport verbinde ich viele negative Eigenschaften.
  • Es ist mit viel Aufwand verbunden. Man muss eben Zeit finden, und sich dann auch bewusst reservieren. Doch im Endeffekt findet man eh keine Zeit, weil alles andere wichtiger ist.
  • Falls man dann doch mal Zeit gefunden hat, ist es schwierig, überhaupt anzufangen. Der übliche innere Schweinehund schlägt zu. Man findet nun genug Ausreden, um nicht anfangen zu können, bzw. nicht zu müssen.
  • Außerdem hat Sport für mich viel mit Zwang zu tun. Zum einen kommt dieser von der Gesellschaft, weil ja der neue Trend ist, dass jeder sportlich sein muss. Zum anderen kommt der Druck aber auch von anderen Personen im Umfeld, die bereits sehr sportlich sind und Dich unbedingt auch dazu motivieren wollen…. meistens jedoch mit wenig Erfolg.

Überlegungen

Sich also vorzunehmen, mehr Sport zu machen, wird für mich nicht funktionieren. Der Begriff Sport ist für mich bereits derart negativ belastet, dass jegliche Vorsätze im Vornherein zum Scheitern verurteilt sind.
Für mich war es nun also wichtig, einen anderen Begriff zu finden. Dieser soll kein Synonym für Sport sein. Stattdessen sollen meine Vorteile und meine Motivation in diesem Begriff enthalten sein.

Neue Begriffe für Sport

In meinen Überlegungen kamen folgende Begriffe zum Vorschein:
  • Innere Schönheit
    • Ziel ist also, die körperliche Bewegung weniger auf die Ausübung zu reduzieren, sondern den Fokus auf den inneren Frieden zu richten. Der Körper fühlt sich selbst schöner und ausgeglichener, das Körpergefühl ist aufgebessert.
Die nächsten Begriffe drehen sich hauptsächlich um körperliche Empfindungen nach dem Sport.
  • Körperliche Entspannung, Körperlicher Ausgleich, Körperliche Reinigung
    • Ziel bei diesen Begriffen ist, die körperliche Aktivität weg von der Anstrengung zu betrachten. Im Gegenteil soll es bei Sport und die Entspannung danach gehen, oder den gefühlten Ausgleich vom Alltagsstress. Die Körperliche Reinigung bezeichnet die Verdrängung des Alltagsstress aus dem Körper, und der damit einhergehenden Besserung des Wohlbefinden.
Bei weiteren Überlegungen kam ich auf die Idee, die Leistung des Kopfes, also der Intelligenz, mit der des Körpers zu vergleichen. Folgende Begriffe sind entstanden:
  • Körperleistung dem Geist annähern, Gegengewicht zur Intelligenz, Leistungsangleich zur Intelligenz, Ausgleichsarbeit zur Entlastung des Kopfes
Auch eine Möglichkeit ist, Gegenteiliges in positive Verbindung bringen.
  • Ruhen durch Kraft
    • Ruhe und Kraft würde sich hier eigentlich widersprechen. Nachdem wir hier aber eine positive Betrachtung anstreben, wirkt der Sport, also die Kraft, als Ruhepol um abzuschalten.
Um den Geist bzw. den Kopf wieder stärker in den Vordergrund zu bringen, ist mir auch folgender Begriff noch eingefallen:
  • Körperkultur der Zerstreuung
Die Idee beim nächsten Begriff ist, den Inneren Schweinehund mit zu erwähnen. Dieser Innere Schweinehund in Form der Faulheit soll gegen die Motivation, sich verändern zu wollen, antreten.
  • Wettbewerb der Durchsetzungskraft
Letztlich wurde es aber folgender Begriff:
  • Gesundvergnügen
    • In diesem Begriff ist alles enthalten, worum es bei allem im Leben geht. Man möchte eine gesunde Lebensweise und dieses mit großer Freude ausüben. Bei genauerer Betrachtung des Begriffs “Gesund” kommt man auf einen weiteren interessanten Begriff: Nachhaltigkeit. Im Endeffekt ist Gesundheit eine andere Bedeutung für Nachhaltigkeit. Man möchte sich nachhaltig ernähren, nachhaltig bewegen, nachhaltig die Umwelt erhalten, nachhaltig mit sozialen Kontakten umgehen. Ihr habt verstanden, was ich meine. Man will ja nicht nur jetzt in diesem Moment “gesund” sein, sondern auch über die nächsten 5, 10, 20 Jahre oder lebenslang. Der Begriff “Gesundvergnügen” steht für mich also für “Nachhaltigkeit mit Vergnügen”, also eine adäquate Lebensweise mit Freude statt Verzicht.

Den richtigen Begriff gefunden

Mit “Gesundvergnügen” war es mir nun endlich möglich, den bisher negativen Begriff “Sport” endlich positiver zu sehen. Und nicht nur Sport, sondern auch jegliche Aktivitäten oder innere Einstellungen lassen sich mit “Gesundvergnügen” erklären und in einen positiven Kontext setzen. Statt wie bisher von “Sport” genervt zu sein, kann ich nun für mich selbst erklären, warum diese körperliche Bewegung wichtig und richtig ist. Und dies lässt sich nun endlich auch auf andere Gebiete des Lebens übertragen.
Seid gespannt, wenn wir genau diese anderen Bereiche angehen. Wer möchte nicht nachhaltig mit sich selbst und seiner Umwelt umgehen?

Schickt mir eure positiven Begriffe

Sobald genug Feedback von euch eingegangen ist, werde ich dann In einer eigenen Feedback-Folge auf diese Begriffe eingehen und allen anderen Hörern vorstellen.

Verabschiedung

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Das Transkript zur Folge findet ihr im Internet unter www.gesundvergnuegen.de, wie immer mit UE statt Ü