Episode: WWWW vom 9.11.2008: Nachrichten aus der Wissenschaft
Podcast: Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft
Veröffentlicht: vor 3 Jahren, am 09.11.2008 um 01:19
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Beschreibung:

Kleine Bitte am Anfang: Wer eine Webseite hat, möge mir doch bitte einen Link schenken.. Danke!

Die Themen:
Gase im Container
Schiffscontainer werden häufig mit Gasen zur Schädlingsbekämpfung behandelt. Hafenarbeiter, die die Container öffnen, Lagerarbeiter, die die Ware danach umpacken und auch Verbraucher, die die Waren schließlich erwerben, können mit Rückständen dieser Gase in Kontakt kommen. Doch wie gefährlich ist das eigentlich?

Wenn Weibchen auch unattraktive Männchen mögen
Attraktive Männchen versprechen gute Nachkommen. Daher investieren die meisten Vogelweibchen viel Energie in ihre Brutversuche mit attraktiven Partnern. Anders bei den Zebrafinken. Gerade bei unattraktiven Männchen legt das Weibchen besonders große Eier, die viele Nährstoffe enthalten. Da die Partner ein Leben lang zusammenbleiben, gibt es für die Weibchen keinen Grund, Ressourcen für einen späteren, besseren Partner aufzusparen. Die geringe genetische Qualität des Männchen wird durch eine gute Eiqualität ausgeglichen.

Warum sterben die Amphibien?
Biologen des Museums für Naturkunde, der Charité und des Instituts für Biologie der Humboldt-Universität haben sich vorgenommen, einen Hauptverdächtigen für das weltweite Massensterben von Fröschen und anderen Amphibien genauer zu untersuchen: den Hautpilz Batrachochytrium dendrobatidis. Sie setzen dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung.
Das gehäufte Auftreten toter Amphibien ohne erkennbare Todesursache sollte umgehend unter einer der Berliner Telefonnummern 20938728 (Torsten Ohst, Museum für Naturkunde) oder 51067701 (Frank Mutschmann, Exomed) oder per E-Mail (torsten.ohst@museum.hu-berlin.de) gemeldet werden.

Raupenspucke wirkt wie Spüli
Viele Raupenarten verteidigen sich gegen Angreifer, indem sie diese mit einem besonderen Sekret bespucken. Wie Würzburger Biologen jetzt zeigen konnten, enthält der Tropfen Spucke allerdings nicht immer ein abschreckendes Gift.

Neue Technik bei Magenkrebs-Operationen
Mit einer neuen minimal invasiven Technik können Ärzte jetzt in vielen Fällen während einer Magenspiegelung den Krebs gezielt entfernen, den Magen aber als Ganzes belassen. Möglich macht dies unter anderem die immer frühere und genauere Entdeckung bösartiger Veränderungen.


Umweltbelastende Subventionen
In Deutschland gab es im Jahr 2006 Subventionen von knapp 42 Milliarden Euro mit negativen Wirkungen auf Gesundheit und Umwelt. Dies ist das Ergebnis der Studie des Umweltbundesamtes “Umweltschädliche Subventionen in Deutschland”. Die Palette der negativen Umweltwirkungen reicht von der Förderung des Klimawandels über die Beeinträchtigung der Wasser-, Boden- und Luftqualität bis hin zur Erhöhung der Flächeninanspruchnahme und der Verringerung der Artenvielfalt.

Marathon-Mäuse
Fehlt Mäusen ein Gen für ein bestimmtes Muskel-Protein, so entwickeln sie sich zu “Marathonläufern”: Im Lauftest sind sie deutlich ausdauernder als normale Mäuse. Sie laufen weiter und auch schneller.

Transkript:
Hallo und herzlich Willkommen bei Wanhoffs wunderbarer Welt der Wissenschaft in der Ausgabe von Sonntag, dem 09. November 2008.

Zunächst einmal ein Dank an die Firmen Michelin, die mir mit Werbung ein bisschen geholfen haben, und wie immer LingQ.com, vor allem Vera Ihrig, die immer die Transkriptionen macht. Das heißt, also alles was ich sage hier, wird noch mal niedergeschrieben und kann dann auch auf meiner Webseite wissenschaft.wanhoff.de nachgelesen werden. So, und jetzt eine Bitte an alle, die eine eigene Webseite oder einen Blog haben: Ich würde mich freuen, wenn auf meine Seite verlinkt wird. Einfach einen Link setzen auf wissenschaft.wanhoff.de. Gerne setze ich auch Links wieder zurück. So, und jetzt geht’s in die Nachrichten.

Schiffscontainer werden häufig mit Gasen behandelt. Warum? Na ja, man braucht Schädlingsbekämpfung in diesen Schiffscontainern. Die sind ja lange unterwegs und deswegen muss man etwas gegen die Schädlinge tun. Das Problem dabei: Hafenarbeiter, die diese Container öffnen, Lagerarbeiter, die nachher mit der Ware, die da drin ist zu tun haben oder auch andere, Verbraucher, die nachher diese Waren vielleicht im Supermarkt kaufen, sind ja in einer Kette praktisch betroffen davon.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung, das hat sich jetzt mal ein bisschen genauer das Ganze angeschaut und hat gesagt, okay, wir haben Glück. Es gibt eigentlich nur leichte Gesundheitsbeeinträchtigungen im Zusammenhang mit diesen begasten Containern. Im Hamburger Hafen werden derzeit etwa neun Millionen Container jährlich umgeschlagen und von denen werden eben eine ganze Menge mit diesen Schädlingsbekämpfungsmitteln begast.

Und jetzt haben Messungen zumindest in den Häfen Hamburg und Rotterdam gezeigt, dass die Luft in vielen Containern doch höhere Konzentrationen von Chemikalien aufweist, als es eigentlich nach den Richtwerten des Arbeitsschutzes zulässig ist. Es geht dabei nicht nur allein um diese Begasungsmittel, sondern auch andere Chemikalien, die zum Beispiel beim Transport einfach aus den Produkten, die im Container sind, herauskommen, auf welche Art auch immer.

Eigentlich müssten nach international gültigen Vorschriften diese Container sogar als Gefahrgut befördert werden. Das passiert aber nicht. In Großbritannien und den Niederlanden hat man jetzt gesehen, dass viele dieser sogenannten begasten Container eben nicht als solches Gefahrgut befördert wurden und man kann davon ausgehen, dass das eine weltweite Praxis ist.

So, und jetzt war die große Frage, wie schlimm ist es denn für die Leute, die da arbeiten? Seit dem Jahr 2007 gab es 71 Fälle mit Hinweisen auf Gesundheitsbeeinträchtigungen nach dem Öffnen von solchen Containern. Das Problem: Das Bundesinstitut für Risikobewertung sagt, es gibt eine ? ein sehr schöner Ausdruck ? erhebliche Untererfassung. Früher nannte man das, glaube ich, Dunkelziffer.
In Einzelfällen hat man bei Lebensmitteln in Holland ein wenig Rückstände gefunden. An einigen Proben wurde dann untersucht, wie lange zum Beispiel Produkte in Textilien oder Möbeln, die in diesen Container sind, behaftet bleiben und da ist die gute Nachricht, sobald die rauskommen aus dem Container, ist nach einigen Stunden eigentlich nichts mehr nachzuweisen.

Eine interessante Nachricht vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen habe ich gefunden. Dabei geht es um die Attraktivität von Männchen und wie Weibchen damit umgehen. Bei den Zebrafinken ist das eine sehr interessante Sache, denn dort ist es so, dass bei unattraktiven Männchen das Weibchen besonders große Eier legt, die besonders viele Nährstoffe enthalten.

Normalerweise ist es ja so, dass die Weibchen sich gerade attraktive Männchen aussuchen, weil sie eben glauben, dass durch das attraktive Männchen und ihre Gene doch der Nachwuchs besonders gut ausgestattet sein wird.
Bei den Zebrafinken ist das ein bisschen anders. Erstens: Die Zebrafinken sind ein Leben lang zusammen, also die meisten zumindest und da gibt es für die Weibchen keinen wirklichen Grund, ihre Ressourcen aufzusparen, bis da mal ein Besserer kommt, sondern sie versucht eben, die geringe genetische Qualität des Männchens durch eine besonders gute Eiqualität auszugleichen.

Wenn das Vogelmännchen besonders attraktiv ist, dann bieten ja Weibchen besonders viel Energie für Brutversuche auf. Die Eier sind eigentlich dann verhältnismäßig groß oder enthalten eben viele Nährstoffe, aber eben anders, wenn es gar keinen Grund gibt.
Und die Wissenschaftler haben jetzt einen Versuch unternommen und haben Weibchen im Abstand von vier Monaten mit jeweils zwei verschiedenen Männchen verpaart. Jeweils ein Männchen war den Forschern aus anderen Versuchen als besonders attraktiv bekannt, während das Andere als besonders unattraktiv galt. Die attraktiven Vogelmännchen hatten neben einer festen Partnerin noch weitere Affären und zeugten mit diesen doch deutlich mehr Nachkommen. Wenn aber nun das Weibchen mit einem unattraktiven Männchen in einen Käfig gesetzt wurde, dann legt es größere Eier mit mehr Inhaltsstoffen, als wenn es mit dem hochattraktiven Männchen zusammen lebte. Das heißt mit diesem Verhalten versucht das Weibchen eben die Defizite zu kompensieren, die ihr Männchen in die Dauerehe bringt.

Wollen wir das jetzt mal auf den Menschen übertragen? Dann überlege ich, ist es so, dass Frauen größere Kinder gebären, wenn der Ehemann vielleicht nicht so attraktiv ist? Wäre mal interessant.

Biologen des Museums für Naturkunde der Charite und des Instituts für Biologie der Humbold-Universität in Berlin beschäftigen sich mit dem Massensterben von Fröschen und Amphibien. Das Ganze wird durch einen Hautpilz nämlich hervorgerufen und zwar weltweit. Der hat einen sehr unaussprechlichen Namen; deswegen verzichte ich jetzt darauf, ihn zu nennen. Es ist aber so, dass dieses Amphibiensterben auch nicht mehr vor Lebensräumen halt macht, die gar nicht durch menschliche Einflüsse irgendwie verändert wurden, sondern das ist mittlerweile wohl überall der Fall.
Verantwortlich für diese Entwicklung ist eine Infektionskrankheit, die durch diesen Hautpilz erst hervorgerufen wird. Dieser Pilz befällt die Keratinschichten der Haut. Beeinflusst so den Gas-, Flüssigkeit- und Mineralstoffwechsel. Die Haut verändert sich. Sie wird milchig, sie wird stumpf, die Amphibien werden lethargisch, essen nichts mehr, sitzen lange im Wasser und häuten sich so oft, bis sie schließlich sterben.

Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt wurde jetzt auf den Weg gebracht, dass auch von der DFG finanziert wird und das eben diese Phänomen untersuchen soll. Und da kann die Bevölkerung mitmachen und zwar: Wer ein gehäuftes Auftreten von toten Amphibien ohne erkennbare Todesursache sieht, der sollte sich unter der Telefonnummer Berlin, 209 387 28 bei Thorsten Ohst melden oder unter der Berliner Nummer 510 677 01 bei Frank Mutschmann. Das Ganze geht natürlich auch per E-Mail an Thorsten.Ohst(at)museum.hu-berlin.de. So können auch die Hörer von dieser Sendung bei Wissenschaft mitmachen.

Raupenarten verteidigen sich bisweilen gegen Angreifer, indem sie diese mit einem besonderen Saft bespucken, nämlich ein Sekret, was sie hervorwürgen. Und diese Spucke vertreibt dann in der Regel den Angreifer, aber diese Spucke enthält nicht wirklich immer ein abschreckendes Gift. Man weiß, dass die Raupen mit ihrer Mahlzeit wohl bestimmte Futterpflanzen aufnehmen, die dann im Oralsekret wohl wie ein Gift wirken können.

Würzburger Wissenschaftler haben jetzt gesagt, okay, wir gucken uns mal an, wie das denn tatsächlich wirkt und haben festgestellt, dieses Oralsekret ist eine Flüssigkeit, die stark Oberflächenaktiv ist. Vor allem bei Insektenarten, die sich von verschiedenen Pflanzen ernähren ist eigentlich die Gefahr viel zu groß, dass sie bestimmte Pflanzen nehmen müssen, um überhaupt diesen sogenannten Giftcocktail zu fabrizieren und deswegen gibt es auch eine zweite Linie dieser Verteidigung der Raupe. Ameisen haben zum Beispiel eine stark wasserabweisende Außenhaut. Diese zu benetzen ist eigentlich unmöglich. Die Spucke würde im Normalfall einfach abperlen.
Doch die Raupe kann mit ihrer Spucke die Oberflächenspannung des Wassers soweit verringern, dass sich die Spucke über die Ameisenfläche tatsächlich verteilen kann und was passiert ist, dass die Ameisen, die so benetzt sind, sich sofort anfangen zu putzen, ihren Angriff natürlich unterbrechen und somit der Raupe eine Möglichkeit geben, doch noch schnell abzuhauen.
Dieser Trick ist übrigens in der Landwirtschaft schon bekannt. Moderne Insektizide arbeiten auf ähnliche Weise. Sie nutzen oberflächenaktive Substanzen, um Schädlinge von der Ernte fernzuhalten. Selbst im heimischen Garten kennt man das. Blattläuse werden gerne einmal mit einer Seifenlösung besprüht. Seife ist nämlich auch ein hervorragendes Mittel, um die Oberflächenspannung von Wassertropfen zu senken.

Eine vielleicht gute Nachricht für Menschen, die an Magenkrebs leiden, zumindest in einem frühen Stadium. Man kann jetzt während einer Magenspiegelung den Krebs schon gezielt entfernen, den Magen aber als Ganzes belassen. Das sagt Privatdozent Dr. Siegbert Faiss, Chefarzt der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der Asklepios Klinik in Barmbek.

Er hat auf einer Konferenz vorgestellt, wie er das Ganze macht. Mit endoskopischen Kameras kann man ja heute sehr hochauflösende Bilder vom Zustand des Magens und seiner Schleimhaut machen und mit einem neuen Verfahren der Submukosa-Dissektion kann man eben da besser eingreifen. Hinter diesem Fachbegriff verbirgt sich nichts anderes als eigentlich das gezielte Abtragen von Teilen der Verbindungsschicht, dieser Submukosa, zwischen der Magenschleimhaut und der Magenwand.

Wenn der Krebs in die aus sehr glatten Muskelzellen bestehende Magenwand eingedrungen ist, ist eigentlich eine Totaloperation notwendig. Wird er aber als früher Krebs rechtzeitig erkannt, dann kann er eben noch mit dem Endoskop komplett aus dem Magen geschnitten werden.

Wichtig dabei ist auch die Ausbreitung in der Fläche. Generell gilt, je geringer die Ausbreitung in der Fläche und in der Tiefe, umso höher sind die Chancen mit einem minimalinvasiven Eingriff doch noch den Krebs rauszuschneiden. Das Ganze soll auch demnächst in der Speiseröhre angewandt werden. Die Ärzte glauben, dass sie da mit diesen Möglichkeiten die beste Chance haben, um diesen Krebs herauszubekommen.

Das Ganze funktioniert übrigens so, dass der Arzt bei dem Eingriff zunächst eine Flüssigkeit injiziert, die die erkrankte Schleimhautschicht von dem Untergrund abhebt. Danach schneidet er eben mit den Schneidewerkzeugen des Endoskops die Magenschleimhaut großflächig um die betroffene Stelle ein. Und dann wird in einem nächsten Schritt das Bindegewebe darunter abgelöst und so die betroffenen Flächen entfernt.

Man möge ja eigentlich glauben, dass der Bund, also die Regierung, alles tut um den Umweltschutz zu fördern. Dummerweise machen sie auch Sachen, die genau kontraproduktiv sind.

Das Umweltbundesamt hat in einer Studie herausbekommen, dass allein im Jahr 2006 Subventionen in Höhe von 42 Milliarden Euro in Projekte geflossen sind, die negative Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben. Eines der größten Probleme ist dabei der Bereich Energiebereitstellung und ?nutzung. Dazu gehören auch noch Verkehr, Bau und Wohnungswesen sowie die Landwirtschaft.
Ein Beispiel: Energie- und Stromsteuerrecht, ungefähr 5 Milliarden Subventionen. Diese Subventionen begünstigen aber eigentlich den Energieverbrauch und stehen damit im Widerspruch eigentlich zu den Zielen des Klimaschutzes. Natürlich ist auch wieder die Befreiung des gewerblichen Flugverkehrs von der Energiesteuer für Kerosin ein Thema. Und damit entgehen zum Beispiel dem Staat auch Steuereinnahmen in Höhe von etwa 7 Milliarden Euro und es wird damit auch der Wettbewerb verzerrt zu Lasten emissionsarmer und umweltfreundlicher Verkehrsmittel, wie der Bahn, sagt das Umweltbundesamt. Und hier muss ich gleich eine Anmerkung machen. Vorsicht liebe Freunde, mit der Bahn von Frankfurt nach New York zu fahren, ist noch etwas schwierig. Also, das mag ein Grund sein oder das mag interessant für Strecken, die mit der Bahn noch zu bewältigen sind und da gilt für mich noch Mehdorn-Regel: Alles über 4 Stunden ist eine Zumutung. Aber bitte wir wollen nicht wieder anfangen mit irgendwelchen Schiffen über den Transatlantik zu fahren. Sondern ich glaube bei Fernreisen ist es immer noch so, dass da wohl das Flugzeug das bequemste und beste Reisemittel ist.

So, was haben wir noch? Zum Schluss noch eine kleine Meldung aus dem Universitätsklinikum in Heidelberg. Dort haben sich Forscher mit einem Muskelprotein bei Mäusen beschäftigt. Wenn man nämlich das Gen für dieses Muskelprotein entfernt, dann entwickeln die sich zu Marathonläufern. Es ist ein Protein, dass heißt Calsarcin 2.

Wenn die Mäuse genetisch so verändert werden, dass deren Muskeln dieses Protein nicht bilden können, dann passiert folgendes: Die Muskeln der Marathonmaus bilden sich aus überdurchschnittlich vielen sogenannten langsamen Muskelfasern. Die können zwar nicht besonders schnell reagieren, aber die können besonders lange arbeiten.

Das kennen wir ja. Also wir haben ja immer eine gesunde Mischung aus Muskeln, die sofort ansprechen, aber recht schnell ermüden und Muskeln, die eben nicht so sofort ansprechen, aber mit denen wir eben lange laufen. Und wenn man das Ganze jetzt eben umsetzt bei Mäusen, dann werden die tatsächlich zu sogenannten Marathonmäusen und können relativ lange laufen.

Ich hoffe mal, dass das nicht in die Sportforschung eingeht. Es soll eigentlich übrigens in die Herzforschung eingehen. Das ist der Grund, warum man sich damit beschäftigt. Man will versuchen, die Funktionsweise von solchen Muskeln und den Proteinen zu verstehen und damit eben Rückschlüsse auf den Herzmuskel auch zu machen.

Das war es schon wieder für heute. Ich bedanke mich wie immer fürs Zuhören und wünsche eine schöne Woche. Tschüss.

Transkription: Vera Ihrig für die Sprachenlernseite www.LingQ.com