Episode: Wissenschaft: Ein zweites Leben
Podcast: Wissenschaft: Aus Forschung und Technik
Veröffentlicht: vor 3 Jahren, am 13.12.2008 um 01:15
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Beschreibung: Mehr als 12 000 schwer kranke Menschen warten in Deutschland auf ein Organ, rund 4000 Organe werden jedes Jahr transplantiert. Der Großteil davon sind Nieren, gefolgt von Lebern und Herzen.

Die Europäische Kommission hat in dieser Woche zwei Vorschläge zur Verbesserung der Organspende und der Organtransplantation in der EU vorgelegt. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Einführung von Transplantationskoordinatoren in allen größeren Krankenhäusern. Dieses Modell hat sich in einigen EU-Ländern, z.B. in Spanien als sehr erfolgreich erwiesen. Jetzt soll es auch in Deutschland eingeführt werden. Denn gerade bei der Koordination in Krankenhäusern gibt es viel zu verbessern. So bleibt im Klinikalltag oft zuwenig Zeit, um mit den Angehörigen zu reden und die notwendigen Vorbereitungen für die Organentnahme und anschließende Transplantation zu treffen. Dies ist einer der Gründe warum es in Deutschland trotz zunehmender Organspendebereitschaft zu wenige Transplantationen gibt und noch immer zu viele Menschen sterben, während sie auf ein Transplantationsorgan warten. DW-Reporterin Jana Pareigis hat Patienten auf dem Weg in ihr zweites Leben begleitet.

Außerdem: Eine neue Studie sagt, dass Elefanten in Zoos eine sehr viel geringere Lebenserwartung haben als Elefanten in freier Wildbahn. Und dass die Sterblichkeit von Elefanten-Kälbern in Zoos höher ist. Die Gründe dafür und welche Schlüsse man für die Zoo-Haltung der Dickhäuter ziehen kann, darüber berichten wir in DW-Wissenschaft.