| Podcast: | Deutsche Welle Nachrichten (Langsam gesprochen) |
| Veröffentlicht: | vor 6 Jahren, am 25.04.2006 um 09:25 |
| Dateigröße: | 3.4 MB |
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| Beschreibung: | Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag. KAIRO: Bei koordinierten Anschlägen im ägyptischen Badeort Dahab im Süden der Sinai-Halbinsel sind nach einer weiteren Bilanz des Innenministeriums 23 Menschen getötet worden. Unter den Toten sei auch ein Kind aus Deutschland, bestätigte das Auswärtige Amt in Berlin. Mehr als 60 Menschen - unter ihnen zwei Deutsche - wurden zum Teil schwer verletzt. Am Montagabend waren im Zentrum von Dahab Sprengsätze in zwei Restaurants und an einem Supermarkt explodiert. Während lokale Behörden auch von Selbstmordattentätern berichteten, blieb man in Kairo abwartend. Es war das zweite Attentat innerhalb eines Jahres auf der bei ausländischen Touristen beliebten Sinai- KATHMANDU: Nach wochenlangen Massenprotesten hat die Opposition in Nepal die jüngsten Zugeständnisse des autoritär regierenden Königs Gyanendra als großen Erfolg bejubelt. Der Generalstreik wurde für beendet erklärt, die für diesen Dienstag angekündigte Großkundgebung in Kathmandu soll als Siegesfeier stattfinden. Die Sieben-Parteien-Allianz beriet über die Zusage Gyanendras, das vor vier Jahren aufgelöste Parlament umgehend wieder einzusetzen. Als Regierungschef schlug sie dem Monarchen den Vorsitzenden der Kongresspartei, Girija Prasad Koirala, vor, der den Posten bereits mehrfach innehatte. TEHERAN: Der iranische Chefunterhändler Ali Laridschani hat gedroht, seine Regierung werde im Fall von Sanktionen des Weltsicherheitsrats jegliche Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde einstellen. Bei einem militärischen Angriff könne man selbstverständlich auch keine Transparenz des Iran mehr erwarten. Die Vereinten Nationen haben der Teheraner Führung bis Freitag Zeit gegeben, die umstrittene Uran-Anreicherung zu stoppen. Chinas HANNOVER: Deutschland und Indien wollen ihre bilateralen Beziehungen weiter ausbauen. Am Rande eines deutsch-indischen Wirtschaftsgipfels wurden nach Regierungsangaben Wirtschafts- und Kooperationsverträge in Höhe von mehreren Milliarden Euro geschlossen. Zuvor hatten Indiens Ministerpräsident Manmohan Singh und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem gemeinsamen Besuch der Hannover-Messe deutsche Unternehmen aufgefordert, in Indien zu investieren. Indien ist in diesem Jahr Partnerland der weltgrößten Industriemesse. Ausgeweitet werden soll auch die Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Kultur. LEIPZIG: Drei Monate nach der Entführung der beiden Deutschen René Bräunlich und Thomas Nitzschke im Irak haben 350 Leipziger mit einer Mahnwache an die Geiseln erinnert. Der Pfarrer der Nikolaikirche und Initiator der Mahnwachen, Christian Führer, appellierte am Montag an BERLIN: Mit der Berufung einer Kommission hat die CDU-Führung einen zweijährigen Prozess der programmatischen Erneuerung der Partei eingeleitet. Generalsekretär Ronald Pofalla wurde einstimmig zum Vorsitzenden der Kommission gewählt, die 69 Mitglieder hat. Sie soll an diesem Dienstag in Potsdam zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammentreten und dort acht zentrale Leitfragen sowie einen Zeitplan beschließen. Die Leitfragen sollen auf Regionalkonferenzen EISENACH: Der Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalens ist auch für Thüringen unverändert übernommen worden. Das teilte die IG Metall in Eisenach mit. Die Vereinbartung sieht eine dreiprozentige Lohnerhöhung sowie Einmalzahlungen vor, über die auf Betriebsebene entschieden werden soll. In Thüringen DÜSSELDORF: Zu einer zentralen Kundgebung erwartet der Ärzteverband Marburger Bund an diesem Dienstag in Düsseldorf tausende streikende Uniklinik-Ärzte aus ganz Deutschland. Als Redner wird unter anderem der Vorsitzende des Marburger Bundes, Frank Ulrich Montgomery, erwartet. Die Mediziner kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und KRAKAU/AUSCHWITZ: Der frühere israelische Ministerpräsident Schimon Peres hat in scharfer Form gegen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad polemisiert. Seit Adolf Hitler sei Ahmadinedschad der erste, der die Vernichtung des jüdischen Volkes fordere, sagte Peres bei einem Besuch im polnischen Krakau dem israelischen Rundfunk. Der 82-jährige Friedensnobelpreisträger will an diesem Dienstag zum DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Süden und später auch im Westen unbeständig mit Schauern, nach Nordosten hin freundlich. Höchstwerte zwischen 17 und 23 Grad. |
