| Podcast: | Deutsche Welle Nachrichten (Langsam gesprochen) |
| Veröffentlicht: | vor 6 Jahren, am 24.05.2006 um 09:03 |
| Dateigröße: | 3.49 MB |
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| Beschreibung: | Hier finden Sie die 10-Uhr Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch. JERUSALEM: Israel will der palästinensischen Regierung eine Frist bis Jahresende setzen, um sein Existenzrecht anzuerkennen und der Gewalt abzuschwören. Entsprechende Pläne kündigte Kabinettminister Haim Ramon an. Diese Forderungen müsse die Hamas-Regierung erfüllen, um Friedensgespräche möglich zu machen. Im gegenteiligen Fall werde Israel seine Pläne zur einseitigen Grenzziehung im Westjordanland bis 2010 weiter verfolgen, so Ramon weiter. - US-Präsident George W. Bush signalisierte nur verhaltene Zustimmung zu den israelischen Plänen. Eine Verhandlungslösung mit den Palästinensern müsse Vorrang haben, sagte Bush bei einem Treffen mit Israels Regierungschef Ehud Olmert. Dieser plant einen Abzug jüdischer Siedler aus Teilen des Westjordanlandes. WASHINGTON: Im Streit um sein Atomprogramm bemüht sich der Iran einem Zeitungsbericht zufolge intensiv um direkte Gespräche mit den USA. Zu diesem Zweck habe Teheran zahlreiche Persönlichkeiten um Vermittlung gebeten, berichtete die Zeitung 'Washington Post' unter Berufung auf US-Behörden wie auch iranische Experten. Namentlich erwähnt werden unter anderem der Nationale Sicherheitsberater der USA, Stephen Hadley, und UN-Generalsekretär Kofi Annan. PEKING/WASHINGTON: Die US-Regierung hat sich besorgt über die militärische Aufrüstung Chinas geäußert. In einem Bericht des Verteidigungsministeriums heißt es, die Volksrepublik habe ihr Arsenal an Langstreckenwaffen rapide aufgestockt. Dadurch könnten andere Länder im asiatischen Raum potenziell bedroht werden. Laut der Pentagon-Studie geht die Reichweite der modernen chinesischen Waffen inzwischen über Taiwan hinaus, das von Peking als abtrünnige Provinz angesehen wird. BERLIN: Der Deutsche Gewerkschaftsbund setzt an diesem Mittwoch seinen Bundeskongress fort. Als Gastredner werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast, erwartet. Am Dienstag war DGB-Chef Michael Sommer mit rund 78 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Ursula Engelen-Kefer musste ihren Posten als Vizevorsitzende nach einer Kampfabstimmung an die CDU-Gewerkschafterin Ingrid Sehrbrock abtreten. KARLSRUHE: Generalbundesanwalt Kay Nehm will an diesem Mittwoch entscheiden, ob er Beschwerde gegen die Haftentlassung der beiden Tatverdächtigen einlegt, die einen Deutsch-Äthiopier in Potsdam zusammengeschlagen haben sollen. Die beiden Männer waren fünf Wochen nach dem Vorfall am Dienstag überraschend aus der Untersuchungshaft freigelassen worden. Zuvor hatte der Bundesgerichtshof die Haftbefehle wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgehoben. Der Ermittlungsrichter begründete die Freilassung damit, dass sich das Opfer bislang nicht an den Vorfall erinnern könne. Dennoch bestehe weiterhin der Verdacht, dass die Beschuldigten an der Gewalttat beteiligt waren. KINSHASA: In der Demokratischen Republik Kongo sind 30 Ausländer unter dem Verdacht festgenommen worden, einen Staatsstreich vorbereitet zu haben. Unter ihnen seien Amerikaner, Nigerianer und Südafrikaner, teilte ein Regierungssprecher in Kinshasa mit. Die Festnahmen seien bereits vor einigen Tagen erfolgt. Die Ausländer hätten die Institutionen des Landes destabilisieren wollen, was einem Putschversuch gleichkomme, so der Sprecher weiter. PJÖNGJANG: Nordkorea hat überraschend die geplanten Testfahrten auf wiederhergestellten Schienenstrecken über die Grenze nach Südkorea abgesagt. Zur Begründung sagte ein Regierungsvertreter in Pjöngjang, beide Seiten hätten sich nicht auf ein Militärabkommen über die Absicherung der Fahrten einigen können. Nord- und Südkorea wollten am Donnerstag erstmals seit 55 Jahren wieder probeweise zwei Eisenbahnlinien in Betrieb nehmen. - Den Plänen zufolge sollte ein nordkoreanischer Zug von Kaesong über eine 27 Kilometer lange Neubaustrecke nach Munsan im Süden fahren. In der Gegenrichtung war eine Fahrt vom südkoreanischen Donghae zum Kumgang-Berg in Nordkorea vorgesehen. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wechselnd bewölkt mit längeren Aufheiterungen. Im Westen und Nordwesten nachmittags wieder Schauer. Tageshöchstwerte 13 bis 19 Grad. Am Vormittag meldeten: Hamburg: 12 Grad, nach Schauer; |
