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Vorstellung: Dübels Geistesblitz
Andere Vorstellungen
Dübels Geistesblitz
Die Wikipedia beschreibt einen Geistesblitz in etwa so: "Unter einem Geistesblitz versteht man eine plötzliche Erkenntnis oder Idee oder eine geistvol...

Erzähle kurz, wer du bist und um was es in deinem Podcast geht.

Hallo, Grüß Gott, Moin Moin, wie auch immer, mein Name ist Marcus Dübel und ich präsentiere im streberhaft wöchentlichen Rhythmus jeden Sonntag den Podcast "Dübels Geistesblitz". Darin geht es um einen 33jährigen gutaussehenden, muskulösen und intelligenten Mann aus Hamm, der nach 10 Jahren erfolglosem Gezupfe an seiner Westerngitarre als einzigen Erfolg 5 Griffe vorzuweisen hat und sich daraufhin frustriert ein neues Hobby sucht. Nachdem er Wolpertingerzüchten, Stricken mit Spaghetti und Unterwassertrompetespielen als zu sehr Mainstream empfindet und auch der VHS-Kurs "Selbstverteidigung mit Zwiebelmettwurst" ihm keine Freude bereitet, entdeckt er im Internet das Stichwort Podcast. Da er jedoch keine Ahnung hat, was ein Podcast ist, probiert er es doch wieder mit der Gitarre. Er besorgt sich eine E-Gitarre, spielt darauf eine Stunde, verzweifelt an der Erlernung eines neuen Griffes und stellt die Gitarre wieder in die Ecke. Dann googelt er nochmal nach diesem Begriff "Podcast". Der Rest ist Geschichte.

Wie macht man einen witzigen und unterhaltsamen Podcast?

Keine Ahnung. Was ist schon witzig und was ist unterhaltsam? Der eine liegt in der Ecke und japst nach Luft, wenn er Didi Hallervorden "Palimpalim" rufen hört, während ein anderer gelangweilt gähnt. Wichtig ist nur, daß man sich erstens selbst nicht so furchtbar ernst nimmt und zweitens nicht jemandem, der sowieso schon am Boden liegt, noch 'ne Torte ins Gesicht wirft.

Wie wählst du deine Themen aus?

Gute Frage. Es gab schon Fälle, wo ich am Samstagabend noch vor meinem Rechner saß und keine Ahnung hatte was in der am nächsten Tag onlinegehenden Folge enthalten ist. Meistens hilft aber ein Blick in die Schlagzeilen des Tages, wobei es oftmals noch nicht mal die ganz großen Meldungen sein müssen, die bei mir einen Geistesblitz auslösen. So hat mich die ganze Debatte um das Rauchverbot beispielsweise zu einem Beitrag in Folge 74 inspiriert. Ich habe mich da einfach mal gefragt, wie es wohl in einem Restaurant zugehen würde, wo Nichtrauchen verboten ist. Das Ergebnis klingt zwar recht abgedreht und überspitzt, aber irgendwie ist die Realität ja auch nicht viel besser.

Wie siehst du die Zukunft des Podcastings?

Es wird viel darüber geflucht, daß Zweitverwertungen von Radio- und TV-Sendern die privaten Podcasts aus den Charts verdrängen würden, aber ich sehe das etwas anders. Wenn der typisch deutsche Durchschnittskonsument plötzlich entdeckt, daß er "Ditsche" oder "Galileo" auch als Podcast downloaden kann, dann weiß er immerhin doch schon mal, was es mit dem Begriff Podast auf sich hat. Früher oder später wird er dann auch auf einen der bekannteren privaten Podcast stoßen. Manche privaten Projekte wie "Dingolstadt Comedy" im Spaßbereich, die "Podparade" für den Musikbegeisterten oder der "Infotainment Podcast" für Wissensdurstige bieten mindenstens soviel Unterhaltung wie eine professionelle Produktion. Sofern der mündige Bürger nicht damit überfordert ist, sich sein eigenes Programm zusammenzustellen, sehe ich eine glänzende Zukunft für Podcasts.

Was sind deine eigenen Podcast-Zukunftspläne?

Zuerst einmal ist geplant, daß mein Podcast täglich erscheint. Dann plane ich eine Anhebung der durchschnittlichen Laufzeit auf eine Stunde pro Folge. Ab Mitte des Jahres sieht mein Masterplan eine Belegung der ersten Plätze jeglicher Podcast Chartlisten vor. Zum Herbst übernehme ich den Podcast unserer Bundeskanzlerin, kandidiere für das Amt des Königs von Deutschland und werde dann so zwischen Weihnachten und Silvester die Weltherrschaft an mich reißen.

Alternativ könnte ich mir aber auch vorstellen einfach so weiterzumachen wie bisher. Es ist und bleibt nunmal nur ein Hobby und ich bin stolz darauf, daß ich nun seit 75 Folgen ununterbrochen jede Woche (okay, bis auf meinen Krankenhausaufenthalt) eine neue Folge herausgebracht habe. Trotzdem... sollte mir das ganze irgendwann keinen Spaß mehr machen, werde ich nicht zögern die Notbremse zu ziehen. Auf einen weiteren Podcast, der nur aus Grüßen an andere Podcaster, für Normalhörer unverständliche Insiderwitze und Entschuldigungen für das wieder mal verspätete Erscheinen besteht, kann die werte Zuhörerschaft sicherlich gerne verzichten.

Mit welcher Person aus TV, Radio oder Podcast würdest du gerne mal eine Folge zusammen produzieren und warum?

Auf diese Frage konnte ich selbst leider keine Antwort liefern, also habe ich sie ein wenig umformuliert und an meine Frau weitergeleitet. Ihrer Meinung nach könnte sie sich sehr gut eine Podcastfolge mit Alfred Biolek, Jean Pütz, Loriot und mir vorstellen. Quasi eine Art Koch- und Bastelpodcast mit den Hoppenstedts. Manchmal hat meine Frau wirklich einen goldigen Humor, aber der ist Grundvoraussetzung, wenn man mit mir verheiratet ist.

Veröffentlicht am 14. Februar 2008 von Ohrenmensch.