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Vorstellung: Krimikiste
Andere Vorstellungen
Krimikiste
Ich habe Bücher im Visier und stelle in jeder Folge einen Krimi oder Thriller vor, dazu gehören Infos über den Autor, eine kurze Zusammenfassung der H...

Schon der Titel deines Podcasts verrät worum es geht: Krimis. Was reizt dich an Krimis und warum hast du den Podcast Krimikiste ins Leben gerufen?

Kriminalromane faszinieren mich schon seit langem, genau erklären kann ich das gar nicht. Was mich aber immer wieder begeistert, dass ist die Ermittlungsarbeit in den Büchern, also die schrittweise Entschlüsselung auf der Suche nach dem Täter. Und dazu, neben der Vernunft und Logik, das meist zutiefst Menschliche, was eine Rolle spielt. Ich mag das, diesen Gegensatz zwischen rationalem Denken und Emotionen aller Art. Die Krimikiste habe ich einfach aus Spaß an der Sache begonnen und um anderen ein wenig im Dschungel der Neuerscheinungen zu helfen, durch den ich selbst immer noch nicht ganz durchsteige.

Wer ist die Leseratte, der die Krimikiste regelmäßig füllt? Stell dich doch kurz vor.

Mein Name ist Kristine Greßhöner, Jahrgang 1982 und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Mediendidaktik: Dort betreue ich als Teamleiterin den Help Desk, wir helfen also bei allen Fragen rund ums E-Learning an den Osnabrücker Hochschulen. Ansonsten suche ich derzeit nach einem Dissertations-Thema, arbeite ehrenamtlich mit benachteiligten Kindern, koche, backe und lese gerne.

Wie bist du auf Podcasting aufmerksam geworden?

Anlass, die Krimikiste ins Leben zu rufen, war der Besuch der Podcast-University, einer Tagung im Jahr 2007. Ich arbeitete damals schon im Zentrum für Informationsmanagement und virtuelle Lehre (virtUOS) und wir setzen Podcasts z.B. in der Hochschullehre ein - da lag es nahe, auch privat und online über sein Hobby zu plaudern. Meine Kollegen waren da sehr geduldig, mir die Technik zu erklären.

Welche Podcasts hörst du regelmäßig und möchtest sie deshalb hier weiterempfehlen?

Selbst reden fällt mir leichter als zuzuhören. Meine Empfehlungen: Jürgen Domian und das Nacht-Taxi.

Welches Equipment benutzt du? Hast du einen Tipp für Einsteiger?

Ich arbeite mit einem Zoom H2, weil ich festgestellt habe, dass ich das Mikrofon gerne in der Hand halte beim Sprechen. Außerdem ist es schön leicht und war günstig im Angebot… Das empfehle ich gerne weiter. Ein Standmikrofon haben mir meine Kollegen mal geschenkt, ein Sinn 7. Früher hat's auch ein einfaches Headset getan, völlig ausreichend für die Anfänge, wie ich finde. Mischpult o.ä. besitze ich nicht. Zum Schneiden verwende ich Audacity.

Wohin wird sich deiner Meinung nach das Podcasting in Zukunft entwickeln?

Podcasting ist für mich jetzt schon ein Medium von vielen, der Glanz des Neuen, Innovativen ist fast schon ein bisschen verblasst. In Zukunft werden vermutlich die Qualität einerseits und insbesondere die Authentizität andererseits eine Rolle spielen. Kommerzielle Podcasts klingen zuweilen zu perfekt und künstlich – ob die Hörer sich davon also eher abwenden, wird sich zeigen.

Wie wird es mit der Krimikiste weitergehen? Was wünscht du dir für deinen Podcast?

Was ich mir wünsche: Noch mehr aktive Hörer, die so wunderbare Kommentare hinterlassen wie die Jetzigen! Für die Zukunft wünsche ich mir eigentlich keine großen Veränderungen. Ein neues, minimalistisches Logo und Theme für mein Blog wären schön, da bräuchte ich aber jemanden, der mir das macht. Auch inhaltlich bitte kein Schnickschnack, denn Abwechslung gibt's eigentlich genug, seien es meine Versprecher, Außenaufnahmen (wie die im Schweinestall oder bei einer Lesung), Einsprecher (bislang von einem Schweden und einem Schotten) oder die Interview-Gäste.

Veröffentlicht am 16. Februar 2009 von andrea.