Podcast: Autonomes Knastprojekt -podcasts -
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Eingetragen: 18.06.2009
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Nach 6-monatiger U-Haft und drei Prozesstagen wurde am Dienstag, dem 20. März 2012, im Wuppertaler Landgericht das Urteil gegen Holger W. verkündet. Während der Verhandlung wurden mehr als 20 Zeug_innen vernommen. Es sollte geklärt werden, ob W. "schuldig" ist, in Wuppertal "das Jobcenter an der Ue...
Datum: 15.04.2012 22:24 • Größe: 16.7 MB

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3) zu "Schwere der Thematik" Wie mit den "wenigen Gefährlichen" in einer freiheitlich/er/en Gesellschaft umgegangen werden könnte, muss noch vielfältig gelernt werden. Was ist tatsächlich für wen gefährlich= Was rief die "Gefährlichkeit" hervor? Wer beurteilt die "Gefährlichkeit"? Wie kann "Gefährlichkeit" reduziert werden, ohne den "Gefährlichen" unnötiges Übel zuzufügen? So lange im derzeitigen System von Kapitalismus uns Staatlichkeit (u.E.) gefährliche Machthabende und deren Büttel die "Gefährlichkeit" auffälliger, unangepasster, eventuell kranker Mitglieder der Gesellschaft beurteilen und dagegen IHRE Mittel einsetzen, ist höchste Aufmerksamkeit gegenüber deren Logok und Praxis geboten. Übrigens: eine Institution - meist nicht öffentlich werdender - sexueller Übergriffe steht unter dem besonderen Schutz des Staates: die Familie. bix von akp

von akp am 27.08.10, 02:20

2) Zur(Selbst-)Kritik von fsk: Sicher hätte erwähnt werden können, dass die Manipulationsstrateg/inn/en Sicherungsverwahrung mit Berufung auf die Gefährlichkeit der Täter(innen), also dem Bedarf an Schutz für die Bevölkerung, begründen. Und das geht am leichtesten, wenn man auf Sexualverbrechen hin fokussiert. Uns ist es aber wichtig darauf hinzuweisen, dass es sich bei den als "sicherungsverwahrt" Gefangenen keineswegs nur um Menschen handelt, die zuvor wegen eines Sexualdeliktes verurteilt und bestraft worden sind. Die Angst vor sexuellen Übergriffen wird u.E. also genutzt, mißbraucht, um grundsätzliches Wegsperren nach abgesessener Strafe zu rechtfertigen. bix von akp

von akp am 27.08.10, 02:18

1) fsk-Hamburg schrieb uns dazu: eine kleine kritik aus der redaktion war, dass das thema sexualverbrecher von uns total ausgeblendet wurde, wobei das ja nun mal ein hauptaufhänger in der aktuellen debatte ist. tja, ich hatte das während des interviews schlicht und einfach vergessen - wäre natürlich gut gewesen, da was dazu zu sagen (wurde auf alle fälle von mir nicht wegen der schwere der thematik nicht angesprochen...)

von akp am 27.08.10, 02:13

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