Podcast: Sprachbar | Deutsche Welle
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Die "Sprachbar" ist ein Angebot, das Sie in Geheimnisse und Besonderheiten der deutschen Sprache einführt. Freuen Sie sich auf Erklärungen zu Schlagzeilen aus der aktuellen Tagespresse, zu Zitaten aus der Literatur, zu Sprichwörtern und Redewendungen.

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Weihnachtsgeschenke, Weihnachtseinkauf, Weihnachtsdekoration, Weihnachtsmarkt und Weihnachtsgeld. Wir sollten unseren liebsten Feiertag, das Fest der Liebe, jedoch nicht zum Fest des Konsums werden lassen.
Datum: 14.12.2011 09:05 • Größe: 3.3 MB

Wenn der Pfeffersack für seine gepfefferten Preise eine gepfeffert bekommt, mit Pfefferspray vertrieben wird und dann bleiben soll, wo der Pfeffer wächst, dann muss mehr im Spiel sein als nur der Pfeffer.
Datum: 07.12.2011 09:18 • Größe: 5.3 MB

Versöhnung gibt es nicht ohne Streit. Streiten und sich versöhnen wollen gelernt werden. Auf dem Weg dahin dürfen das Vergeben und das Vergessen nicht fehlen. Denn sonst bleibt am Ende nur eins: die Unversöhnlichkeit.
Datum: 30.11.2011 13:09 • Größe: 6.7 MB

Das Leben eines Jeden ist bestimmt von Pflichten wie Schulpflicht, Aufsichtspflicht oder Steuerpflicht. Wer seinen Pflichten nicht nachkommt, begeht eine Pflichtverletzung. Und jetzt heißt es: Die Pflicht ruft!
Datum: 23.11.2011 10:42 • Größe: 5.5 MB

Der Mensch sucht ein Leben lang. Er versucht, untersucht, besucht, durchsucht. Wir sind ständig auf der Suche. Aber eigentlich ist die Suche ja nur das lästige Übel auf dem Weg zum Finden, oder nicht?
Datum: 16.11.2011 09:39 • Größe: 4.9 MB

Simple Sachverhalte kompliziert auszudrücken ist auch an deutschen Unis verbreitet. Hochschulzugangsberechtigung, Modulteilprüfung, Leistungsbezug ? mit solchen Wortungetümen haben besonders Studienanfänger zu kämpfen.
Datum: 09.11.2011 09:16 • Größe: 7.5 MB

Mensch und Tier futtern und werden gefüttert. Futtern sie wie Scheunendrescher, stehen sie gut im Futter. Zu Fischfutter verarbeitet werden will keiner gern. Futter fürs Gehirn ist notwendig ? ohne Mengenbegrenzung.
Datum: 02.11.2011 09:08 • Größe: 6.4 MB

Die beiden Wörter stammen aus der Feinkostabteilung der deutschen Grammatik: die beiden Adjektive "gleich" und "dasselbe". Der Unterschied ist selbst manchem Deutschen nicht immer klar. Gibt es überhaupt einen?
Datum: 26.10.2011 07:41 • Größe: 5.6 MB

Zahnen tut weh, Zähne ziehen auch. Beim Zahnarzt wird einem auf den Zahn gefühlt, im richtigen Leben auch. Kostenlos sind die ersten und zweiten Zähne, die Dritten sind teuer. Der Zahn der Zeit nagt schließlich an jedem!
Datum: 19.10.2011 07:51 • Größe: 5.4 MB

Jugendsprache entwickelt sich meist so schnell wie die Jugendlichen selbst. Was heute in ist, ist morgen schon megaout. Hopfenblütentee? Aknestäbchen? Klappkaribik? Haben Sie alles gecheckt?
Datum: 12.10.2011 08:40 • Größe: 5.2 MB

Der Monat Oktober hat Einiges zu bieten: farbige Blätter, den Altweibersommer und viele Feste wie Erntedank, Weinlese oder das Oktoberfest. Besucht jemand das Oktoberfest sollte er sich sprachlich etwas vorbereiten.
Datum: 05.10.2011 07:17 • Größe: 6.8 MB

Auf die Pauke hauen nicht nur Musiker, den Ton angeben können auch ganz unmusikalische Menschen. Missklänge gibt es manchmal selbst in den glücklichsten Beziehungen.
Datum: 28.09.2011 07:40 • Größe: 6.8 MB

Es wird gezapft, verzapft und angezapft, vor dem Zapfenstreich und danach auch. Den Zapfen gibt es nicht nur an Bäumen, das Zäpfchen aber nur beim Arzt. Das Zapfen will gelernt sein, vor allem auf der Wiesn in München.
Datum: 21.09.2011 07:52 • Größe: 5.2 MB

Mode ist ein kleines Wort mit großer Wirkung. Für den Modemuffel ist es oberflächlicher Kommerz, für den Modeteufel Kunst und Darstellung des eigenen Ich. Aber beide müssen sich eingestehen: Mode ist ein Riesengeschäft.
Datum: 14.09.2011 07:56 • Größe: 5.8 MB

Die verbotene Frucht, der verbotene Rasen, Rauchverbot, Parkverbot und absolutes Halteverbot. Wer Regeln und Ordnung braucht, braucht auch Verbote ? und diese nicht zu knapp.
Datum: 07.09.2011 07:57 • Größe: 4.6 MB

Manches Mannsbild wird übermannt von Gefühlen. Ein Mann von Welt unterhält sich auch mal von Mann zu Mann über Mannweiber, aber selten über Flachmänner. Hier ein kleiner Abstecher in die mannigfaltige Männerwelt.
Datum: 31.08.2011 07:27 • Größe: 5.5 MB

Seit jeher herrschen gewisse Schönheitsideale in der Gesellschaft vor, nach denen die Menschen streben. Ein jeder möchte schön sein. Aber Vorsicht! Nicht, dass Sie dem Schönheitswahn verfallen!
Datum: 24.08.2011 08:13 • Größe: 5.2 MB

Süße Früchte, scharfe Gewürze, kühle Getränke. Gibt's hier und heute alles nicht. Dafür aber jede Menge Worte, die süß, scharf und kühl sind ? und noch vieles mehr. Lassen Sie sich überraschen ?
Datum: 17.08.2011 07:11 • Größe: 6.2 MB

Mancher ehrbare Mensch ist Ehrfurcht gebietend. Das Ehrgefühl wird leicht verletzt. Zu einem Ehrenmord kommt es noch zu oft. Eine Ehrenrunde muss nicht immer was Schönes sein. In Ehren gehalten werden Erinnerungsstücke.
Datum: 10.08.2011 07:37 • Größe: 5.9 MB

Am Lagerfeuer sitzen ist romantisch und verspricht keinen Lagerkoller. Atommülllager hat niemand gerne in der Nähe. Sorgfältig gelagert werden wollen Lebensmittel. Hauptsache: Alles ist irgendwie richtig gelagert!
Datum: 03.08.2011 07:12 • Größe: 5.8 MB

Bei Menschen und vielen Tieren bestimmt sie das Leben. Mancher ist in Arbeit oder arbeitslos. Arbeiterbewegungen haben mit Arbeitskämpfen Rechte für Arbeiter erstritten. Der eine oder andere malocht auch oder schafft.
Datum: 27.07.2011 07:41 • Größe: 6.6 MB

24 Stunden geben jedem Tag Struktur. Wie sie ausgefüllt werden, ist entscheidend. Der eine arbeitet stundenlang, ein anderer bummelt ein Stündchen herum. Für manchen schlägt die Stunde, manchmal auch die letzte.
Datum: 20.07.2011 07:18 • Größe: 6.2 MB

Niemand gerät gerne in einen. Bestimmte Weltregionen sucht er jährlich heim: der Sturm. Stürmische Zeiten können für den einen oder anderen anbrechen. Einer ganzen Literatengeneration gab der Sturm seinen Namen.
Datum: 13.07.2011 12:00 • Größe: 5.7 MB

312) Zu Tisch
Er ist viel mehr als eine Platte mit Beinen, an der wir täglich Platz nehmen. Der Tisch begleitet uns von klein an durch das ganze Leben ? auch sprichwörtlich. Wir legen hier die Karten auf den Tisch.
Datum: 06.07.2011 09:40 • Größe: 5.3 MB

Der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten. Wenn es doch nur so einfach wäre! Wer Fußball guckt, muss nicht nur die Regeln, sondern auch die Vokabeln kennen. Alles über Schwalben, Blutgrätschen und Elfmeter.
Datum: 29.06.2011 12:40 • Größe: 6.9 MB

Es gibt sie in verschiedenen Größen, Farben, mit oder ohne Sinnspruch. Mancher hat nicht alle im Schrank oder einen Sprung in ihnen. Die trübe Form mag niemand so recht. Eine besondere Ausfertigung füllt den Magen.
Datum: 22.06.2011 08:44 • Größe: 5.5 MB

Den Erfolgsfaktor haben viele. Aus Erfolgsaussichten auch wirklich ein Erfolgserlebnis zu machen, schaffen nur wenige. Angst vor Misserfolg sollte keiner haben. Und der Schlüssel zum Erfolg: Wo und wie findet man ihn?
Datum: 15.06.2011 09:23 • Größe: 5.8 MB

308) Brille
Es sind oft die alltäglichsten Dinge, die eine erstaunliche und sehr lange Geschichte haben. Wir benutzen sie mit der größten Selbstverständlichkeit; sie sind einfach da und stehen uns zu Diensten.?
Datum: 15.06.2011 00:00 • Größe: 2.3 MB

In der Schifffahrt sind sie ein wichtiger Transportweg. Venedig wäre ohne sie nicht das, was es ist: die Kanäle. Den Kanal voll hat manchmal der ein oder andere, der auf verschiedenen Kanälen unterwegs ist.
Datum: 08.06.2011 10:36 • Größe: 6.1 MB

Es gibt sie fast überall auf der Welt. Wenn sie in Schriftform auftauchen, ist Vorsicht geboten. In der Garage oder Badewanne erfreuen sie uns sehr ? und in einer ganz besonderen Stadt sind sie ganz unter sich.
Datum: 01.06.2011 10:09 • Größe: 6.1 MB

Trost gibt Halt und Zuversicht und lässt das Grau im Leben weniger grau erscheinen. Worte, Gesten oder einfach nur ein netter Blick können trösten ? doch leider nicht immer über alles hinwegtrösten.
Datum: 25.05.2011 17:21 • Größe: 6.4 MB

Gerne wird abgebaut und umgebaut. Mancher kommt in den Bau oder vom Bau. Wer aus dem Bau kommt, möchte eigentlich nicht mehr in ihn hinein. Auf Sand bauen sollte man nichts. Besondere Bauten sind Luftschlösser.
Datum: 18.05.2011 10:25 • Größe: 5.8 MB

In der Kneipe bestellt man einen Kurzen und ein kühles Blondes, im feinen Restaurant wohl eher ein gutes Glas Wein. Bei Problemen heißt es "Abwarten und Teetrinken". Ganz trunken wird man auch aus Liebe.
Datum: 16.05.2011 09:44 • Größe: 2.8 MB

Einsichten können gewonnen werden, um zu einer höheren Einsicht zu gelangen: der Erkenntnis. Einsichtslose wollen nicht zur Einsicht kommen. Nicht jeder Einsichtige handelt aber auch einsichtig.
Datum: 04.05.2011 09:23 • Größe: 4.3 MB

Was haben der Maibaum und die Sandbirke gemeinsam? Beide sind Birken. Der eine ist jedes Jahr Baum des Monats, der andere hat es einmal zum Baum des Jahres geschafft.
Datum: 27.04.2011 08:57 • Größe: 4.2 MB

Ostern ist nicht nur ein kirchliches Fest, sondern auch eines der Bräuche. Dazu gehören der Osterhase und die Ostereier. Aber auch das Osterlamm und die Osterfeuer. Nur indirekt ist die Osterglocke mit Ostern verwandt.
Datum: 20.04.2011 08:59 • Größe: 5.4 MB

Feinstaubpartikel sind sehr ungesund. Belebend wirken dagegen abgetönte Partikeln. Sie sind in der gesprochenen Sprache das sogenannte "Pünktchen auf dem i". Das ist halt eben so! Denn ganz ohne geht's halt nicht.
Datum: 13.04.2011 08:56 • Größe: 5.5 MB

In der Wirtschaft kommt er mal als Auf- oder Abschwung daher. Im Sport beherrschen ihn vor allem die Turner. Manche gehen schwungvoll an eine Sache heran, andere müssen erst in Schwung kommen.
Datum: 06.04.2011 08:55 • Größe: 2.6 MB

Fehler sind da, um gemacht zu werden und daraus zu lernen. Manche lernen jedoch nie. Dann kommt es zu Fehlleistungen, Fehldiagnosen, Fehlentscheidungen. Eins gilt: Fehlerfrei ist niemand. Außer Superman vielleicht.
Datum: 30.03.2011 08:36 • Größe: 5.9 MB

Sie sind sehr klein, manche sind stark, manche können sich unsichtbar machen. Nicht alle tragen weiße Bärte und rote Zipfelmützen ? ausgenommen die in deutschen Vorgärten. Menschen sollte man nicht so nennen.
Datum: 23.03.2011 08:23 • Größe: 5.6 MB

Ob Augenzeuge, Kronzeuge, Trauzeuge oder stummer Zeuge ? alle sind oder waren dabei. Zeugen werden vor Gericht geladen, vernommen, sie sagen aus und fallen vielleicht um. Aber das Wichtigste ist: sie legen Zeugnis ab.
Datum: 16.03.2011 09:06 • Größe: 6.1 MB

Besonders im Frühjahr sind sie aktiv ? die Putzteufel. Da wird geputzt, was das Zeug hält. Herausputzen muss man sich dafür nicht. Belohnen kann man sich, wenn man kräftig auf den Putz haut. Mit oder ohne Kopfputz.
Datum: 09.03.2011 08:48 • Größe: 6.1 MB

Im Karneval oder Fasching hat sie Hochkonjunktur, in vielen Kulturen Tradition: die Maske. Menschen maskieren sich und vielleicht auch etwas. Wenn die Maske fällt, dann gibt es nicht selten eine Überraschung.
Datum: 02.03.2011 09:27 • Größe: 6.2 MB

292) Lauschen
Eine Stadt trägt es im Namen. Tiere und Menschen tun es manchmal ? in der Natur oder im Konzertsaal, manchmal sogar an einem ganz bestimmten Platz. In der Politik sorgte es für heftige Diskussionen: das Lauschen.
Datum: 23.02.2011 09:01 • Größe: 5.4 MB

Ewige Treue schwören sich Liebende vor dem Traualtar, zur Treue verpflichtet ist der Beamte gegenüber dem deutschen Staat und Gesetz. Treue ist also eine hochgeschätzte Eigenschaft. Nur Tomaten sind nicht so.
Datum: 16.02.2011 12:02 • Größe: 2.9 MB

290) Für Sie
Freundlichkeit: lange Zeit ein Fremdwort in deutschen Landen. Nun macht sie sich breit ? im Zug, an der Supermarktkasse, in der Politik. Geworben wird, was das Zeug hält. Immer nach dem Motto: Das ist nur für Sie!
Datum: 09.02.2011 09:39 • Größe: 4 MB

Traumerlebnisse hat jeder, aber nicht jeder den Traummann oder die Traumfrau an seiner Seite. Traumtänzer leben in einer Traumwelt. Den Traum vom Lebensglück träumen die meisten. Bleibt er nur ein Wunschtraum?
Datum: 02.02.2011 09:56 • Größe: 5.3 MB

Mancher muss in Haft, mancher wird haftbar gemacht. Manches haftet oder haftet nicht, manches haftet an und bleibt haften. Und zwar auf immer und ewig ? bis auf Haftschalen. Die sollten irgendwann ausgetauscht werden.
Datum: 26.01.2011 09:52 • Größe: 5.7 MB

Manche Teufelsweiber oder Teufelskerle können teuflische Teufelsbraten sein. Man wünscht sie zum Teufel oder schert sich einen Teufel um sie. Manche kommen schnell in Teufels Küche und enden dann als arme Teufel.
Datum: 19.01.2011 09:51 • Größe: 5.9 MB

Die englische Sprache hat das Problem nicht, die deutsche schon: die Anrede. Ist es da nur das einfache "You", kann es hier "Du" oder "Sie" sein. Manchmal reicht aber schon ein "Hi!", "Hallo!" oder "Tach!"
Datum: 12.01.2011 10:10 • Größe: 6.3 MB

"Die Lage ist ernst", sagte Mitte der 1950er Jahre Bundeskanzler Konrad Adenauer. Später wurde die Lage "sehr ernst". Heute ist sie "sehr sehr ernst". Deutsch hat einen neuen Superlativ: den Super-Superlativ
Datum: 05.01.2011 11:41 • Größe: 4 MB

Die kleine Präposition hat es in sich: Nicht auszudenken, wenn es "aus" nicht geben würde. Der Ausweis würde ziemlich amputiert dastehen, der Fußball wäre um einen Ausdruck ärmer. Und dem Dativ würde etwas fehlen.
Datum: 29.12.2010 09:44 • Größe: 3.4 MB

In der kalten Jahreszeit haben sie Hochsaison: die so genannten Seelenwärmer. Die "gepanschten" alkoholischen Getränke sorgen für eine wohlige und ? wenn man nicht aufpasst ? auch eine sehr ausgelassene Stimmung.
Datum: 22.12.2010 10:02 • Größe: 5 MB

Eigentlich mag ihn ja keiner ? den Festtagsrummel. Entziehen kann sich ihm aber auch niemand so recht. Um sich von dem ganzen Rummel zu erholen, kann man die Rumpelkammer entrümpeln. In aller Ruhe!
Datum: 15.12.2010 13:44 • Größe: 4.6 MB

Wenn der "Gummiadler" mit der "Fluppe" im Schnabel die "Wählscheibe" bedient, dann geschieht was? Er landet in der großen Sammlung von Mumien-Wörtern, von Wörtern, die nicht mehr in Mode sind.
Datum: 08.12.2010 10:12 • Größe: 5.3 MB

Manche handeln kurz-, manche weitsichtig ? auch ohne Sichthilfe. Manche fahren auf Sicht oder kommen zur Einsicht, selbst wenn sie mit Absicht gehandelt haben. Dann sollte Nachsicht geübt werden.
Datum: 01.12.2010 11:34 • Größe: 4.6 MB

Wir tragen "shirts", wir gehen "shoppen", wir essen "fingerfood": Alltäglich geworden sind englische Ausdrücke für manch einfaches deutsches Wort. Ein "retirement home" für Senioren gibt es aber ? noch ? nicht.
Datum: 24.11.2010 10:40 • Größe: 4.3 MB

Eigentlich weiß man es, aber eigentlich auch nicht so richtig. "Nichts Genaues weiß man nicht" ist eine beliebte Floskel dafür, dass an irgendeiner Sache schon was dran ist ? aber was, weiß man eben nicht.
Datum: 17.11.2010 08:52 • Größe: 5.3 MB

Es gibt Schlepptaue, -seile, -lifte und -bügel. Manche schleppen sich oder andere ab, andere verschleppen etwas. Ob zu Land oder zu Wasser, beim Einkauf oder beim Arzt. Bewegt wird in jedem Fall etwas oder jemand.
Datum: 10.11.2010 09:25 • Größe: 3.6 MB

Als Tier ist er nützlich. Sitzt er im Korb, fühlt er sich sehr wohl, der Hahn. Als Hahnrei schwillt ihm gerne mal der Kamm. Fremden Hähnen würde er dann am liebsten den roten Hahn aufs Dach setzen oder anders Rache üben.
Datum: 03.11.2010 09:01 • Größe: 5.4 MB

Unscheinbar sind sie, die Präfixe "Vor-" und "Ver-". Aber nicht unbedeutend, da Sinn gebend, und auch manchmal austauschbar. Ob in "vortreten" oder "vertreten", oder in "verstellen" und "vorstellen" ?
Datum: 27.10.2010 12:42 • Größe: 3.4 MB

Für die einen ist er der Anfang vom Ende, für die anderen die Voraussetzung für neues Entstehen ? der Herbst. Wie für jede Jahreszeit gibt es auch für den Herbst ganz viele Wörter, die mit ihm verbunden sind.
Datum: 20.10.2010 08:54 • Größe: 4.2 MB

In der Alltagssprache sind sie allgegenwärtig, bestimmte Worthülsen und Floskeln. Betroffenheit wird signalisiert, wo Hilflosigkeit regiert. Nicht nur Politiker, sondern auch Hobby-Psychologen sind darin Meister.
Datum: 13.10.2010 08:37 • Größe: 3 MB

Weicheier haben manchmal einen Kloß im Hals, wenn sie sich Klopse geleistet haben. Sie gehen manchen dann auf den Keks, müssen die Suppe selbst auslöffeln. Hauptsache, sie spielen nicht die beleidigte Leberwurst.
Datum: 06.10.2010 08:25 • Größe: 5.6 MB

"Hohn" und "Spott" sind sich ziemlich ähnlich. Einen großen Unterschied gibt es: Hohn will, Spott kann verletzen ? muss es aber nicht. Er ist nicht weit entfernt vom Spaß. Und der ist manchmal für ein Spottgeld zu haben.
Datum: 29.09.2010 07:45 • Größe: 5.7 MB

Graue Mäuse sind unscheinbar, bestimmte weiße sollte man möglichst nicht sehen. Für Mäuse, die ? wenn es mäuschenstill ist ? aus ihren Löchern kommen, werden Fallen aufgestellt. Passen sie nicht auf, sind sie mausetot.
Datum: 22.09.2010 07:43 • Größe: 5.1 MB

Künstler wollen Meisterhaftes vollbringen, Sportler Meisterschaften gewinnen. Manche schaffen Meisterstücke, andere Meisterwerke. Nicht alle Meister fallen vom Himmel. Ganz besondere sind die Herren Lampe und Petz.
Datum: 15.09.2010 07:57 • Größe: 6.1 MB

Manche Menschen tragen einen im Gesicht. Gabeln wären ohne sie ziemlich nackt und Berge nur halb so schön ? die Zinken. Einige Kartenspieler lieben ganz bestimmte Zinken ? ihre Mitspieler dagegen weniger.
Datum: 08.09.2010 09:38 • Größe: 4.4 MB

Deutsche Sprache ? schwere Sprache. Vor allem die Genuszuweisung ist für viele Deutschlerner schwierig. Es gibt keine klaren Regeln. Bei falschem Gebrauch kann es schon mal zu peinlichen Missverständnissen kommen.
Datum: 01.09.2010 07:22 • Größe: 4.3 MB

"Flüssiggas" ? "Liegesitz" ? "Beredtes Schweigen": Fest verankert im Sprachwortschatz, aber eigentlich unsinnig. Zusammengefügt wird, was eigentlich nicht zusammenpasst. Dennoch haben sie einen Namen: Oxymora.
Datum: 25.08.2010 10:06 • Größe: 3.5 MB

Sommerloch ? Astloch ? Stopfloch: Es "löchelt" viel in der deutschen Sprache. Wer genug Löcher in die Luft gestarrt hat, besucht Loch Ness ? und fällt dann vor Ent-täuschung in ein tiefes Loch.
Datum: 18.08.2010 07:17 • Größe: 3.6 MB

In jedem Restaurant, jeder Kneipe kommt es auf einen zu: die Rechnung muss bezahlt werden. Aber wie sage ich es richtig? Mit manchen Aufforderungen kann man sich ganz schön in die Nesseln setzen.
Datum: 11.08.2010 07:42 • Größe: 6.3 MB

263) Zollfrei
Manche Staaten schließen sich in einer Zollunion zusammen, andere schotten sich durch hohe Importzölle ab. In einem Zollstreit will dann keiner einen Zollbreit nachgeben. Obwohl das nur 2,54 Zentimeter wären.
Datum: 04.08.2010 07:09 • Größe: 5.4 MB

Mode kommt und geht. Wörter entstehen und verschwinden. Manches ist manchmal für eine bestimmte Zeit kultig, anderes überdauert Zeit und Raum und bleibt Kult ? Kultbücher, Kultfilme und Kultwörter. Echt kultig!
Datum: 28.07.2010 06:53 • Größe: 4.7 MB

Was in den USA das "tip" ist, ist in Deutschland das Trinkgeld. In den meisten Ländern ist es üblich, etwa dem Kellner, Friseur, Taxifahrer eine kleine Summe extra in die Hand zu drücken. Und wer das nicht weiß, der ?
Datum: 21.07.2010 16:04 • Größe: 4.4 MB

Der Sommer bringt sie mit sich ? Frauen leiden in einem bestimmten Alter unter ihr ? Sie steigt zu Kopf und wärmt den Topf: Die Hitze. Hitzig reagieren Hitzköpfe in der Hitze des Gefechts. Sie sollten hitzefrei nehmen.
Datum: 14.07.2010 07:10 • Größe: 4.8 MB

Baden kann man im Meer, aber auch in der Badewanne. Ein Genuss ist außerdem der Besuch von Badetempeln, die in Bad Pyrmont oder Baden-Baden stehen. Dort kann man, wenn man will, auch ein Bad in der Menge nehmen.
Datum: 07.07.2010 09:01 • Größe: 5.7 MB

258) Fettiges
Ohne es können wir nicht leben. Zu viel davon ist ungesund. Zu wenig aber auch. Menschen, Tiere und Maschinen funktionieren nicht ohne es. In welcher Form es erscheint, ist unterschiedlich.
Datum: 30.06.2010 07:21 • Größe: 5.2 MB

Als Schneidewerkzeuge kennt sie jeder: die Scheren. In manchen Berufen kommt man schwerlich ohne sie aus. Manche scheren sich aber nicht darum, ob sie eine Schere haben oder nicht. Sie wollen keine Scherereien haben.
Datum: 23.06.2010 07:01 • Größe: 5.8 MB

Dieser Ball bewegt die Gemüter ? diejenigen, die ihn "kicken" auch. Manche steigen zu Fußballgöttern auf, andere verschwinden irgendwann im Reich der Vergessenen. Sprachliche Höchstleistungen vollbringen die Reporter.
Datum: 16.06.2010 07:23 • Größe: 4.2 MB

Arbeitskräfte werden freigesetzt, es wird reformiert und "outgesourct": Viele Begriffe und Worte verschleiern meist unangenehme Tatsachen. Wahre Verschleierungskünstler sind Politiker und Wirtschaftsbosse.
Datum: 09.06.2010 06:41 • Größe: 4.1 MB

Manche bekommen einen aufs Maul ? darunter Sportler. Andere schauen jemandem gerne aufs Maul oder fahren ihm darüber. Besonders Großmäuler. Manche maulen, nur die Maulaffen nicht. Sie sind eine besondere Spezies.
Datum: 02.06.2010 07:02 • Größe: 7 MB

Seit Jahrhunderten besteigen gekrönte Häupter ihn, um ihre Macht zu demonstrieren. Manche verzichten aber auch darauf ? der Liebe wegen. Und manche thronen auf etwas, um sich einmal wie ein gekröntes Haupt zu fühlen.
Datum: 26.05.2010 07:34 • Größe: 5.7 MB

Pfingsten und das US-Verteidigungsministerium haben eines gemeinsam. Den Wortursprung. Pfingsten, der Pfingstochse und die Pfingstrose haben auch etwas gemeinsam. Aber etwas anderes.
Datum: 19.05.2010 07:51 • Größe: 5.7 MB

Einmal im Jahr stehen sie im Mittelpunkt ? die Mütter. Kinder, Ehemänner oder Lebenspartner übernehmen für einen Tag alle ihre Arbeiten. Zumindest ist das der Grundgedanke des Muttertags ?
Datum: 12.05.2010 07:21 • Größe: 4.9 MB

Wenn mal wieder alle Bänder stillstehen, ist klar: Betroffen sind hier weder Maßbänder noch Tonbänder noch Haarbänder, sondern die Fließbänder in den Betrieben. Leider ist die Sache nicht immer so eindeutig.
Datum: 05.05.2010 07:26 • Größe: 4.9 MB

Da hat jemand seinen Einstand gegeben, ein anderer bringt einen um den Verstand oder Probleme sind entstanden: Aus dem Stand heraus kommen sie einem plötzlich in den Sinn ? die Wörter, in denen "Stand" auftaucht.
Datum: 28.04.2010 07:00 • Größe: 6.2 MB

Ohne ihn geht es nicht: ein vollständiger deutscher Satz braucht immer ein Subjekt. Und das Subjekt steht immer im Nominativ. Er ist die Nummer Eins unter den Fällen. In der Anwendung ist der Nominativ pflegeleicht.
Datum: 21.04.2010 06:56 • Größe: 5.2 MB

Irgendwo, irgendwie, irgendwann: Die deutsche Sängerin Nena hat ihm ein Denkmal gesetzt ? dem Wort "irgend". Dieses indefinite Pronomen fühlt sich allerdings nur in Gesellschaft so richtig wohl.
Datum: 14.04.2010 07:35 • Größe: 5.4 MB

246) Bleiben
Zum Glück bleiben uns meist nur die schönen Erinnerungen im Gedächtnis: Weißt Du noch ...? Manchmal weckt das Wort aber auch unangenehme Erinnerungen ? man denke etwa an das Sitzenbleiben in der Schule.
Datum: 07.04.2010 07:16 • Größe: 5.3 MB

Die Reformitis ist allerorten. Eigentlich keine Krankheit, da sie verändert und verbessert. Doch irgendwann drohen Tod und ? Vergessen. Sprachlich gesehen überleben nur wenige "Reform"-Wörter.
Datum: 31.03.2010 07:08 • Größe: 4.8 MB

Kennen Sie den Lenz? Nein? Aber ja doch! Er kommt direkt nach Väterchen Frost, bleibt dann ein Weilchen bei uns und hat Langersehntes im Gepäck: erste warme Sonnenstrahlen, Frühlingsblumen und ? gefühle ?
Datum: 24.03.2010 07:57 • Größe: 4.6 MB

Servicewüste Deutschland: Der Dienst am Kunden, die Dienstleistung, wird nicht überall und von allen immer groß geschrieben. Nur vom stummen Diener. Der dient ? und das, ohne sich groß zu beschweren.
Datum: 17.03.2010 08:05 • Größe: 5.5 MB

Sport und Sprachen lernen in Kursen: Völlig out. Lieber alles auf einmal, mit einem bunten E-Learning-Programm. Zeit und Geld gespart. Nur nicht ungefährlich, wenn sich der niedliche digitale Trainer als Sadist entpuppt.
Datum: 15.03.2010 10:00 • Größe: 5.4 MB

241) Chaos
Ein Zustand der Unordnung, ein heilloses Tohuwabohu, der Gegensatz zum Geordneten, zum Kosmos: das Chaos. Philosophen und Wissenschaftler beschäftigt es. Bestimmte Menschen verursachen es.
Datum: 10.03.2010 08:46 • Größe: 5.5 MB

Kein Haushalt mehr ohne Anrufbeantworter. Aber die Kommunikation verläuft nicht immer reibungslos. Merkwürdige Ansagen, knappe Texte ? es gibt nichts, was man vom Band nicht hört.
Datum: 03.03.2010 08:17 • Größe: 4.1 MB

Die Deutschen mögen es, Wörter zusammenzusetzen. Bei manchen ist die Bedeutung auf Anhieb klar, bei anderen nicht. Und einige Wörter haben es sogar geschafft, ins Ausland exportiert zu werden.
Datum: 24.02.2010 08:05 • Größe: 1.9 MB

Die Deutsche Welle trägt sie im Namen, eine Sportart war früher nach ihr benannt, Frauen lassen sich gerne eine machen. Die Welle drückt Bewegung aus ? entweder bewegt sie sich oder sie bewegt etwas.
Datum: 17.02.2010 08:20 • Größe: 4.5 MB

An einem Tag im Jahr übernehmen die Frauen traditionell die Herrschaft im Land: an Weiberfastnacht. Da werden Rathäuser gestürmt, Krawatten abgeschnitten. Der Ursprung eines eigenen Frauenfestes liegt im Mittelalter.
Datum: 10.02.2010 07:52 • Größe: 5 MB

Zimmer werden aufgeräumt, Fehler eingeräumt, Missverständnisse ausgeräumt. Je nach Vorsilbe bekommt "räumen" eine andere Bedeutung. Und nicht jedes Zimmer ist ein Raum und nicht jeder Raum ein Zimmer.
Datum: 03.02.2010 08:19 • Größe: 3.9 MB

Sie machen nicht viel her, die drei Partikel Ja ? Nein ? Aber. Dennoch können sie eine weit reichende Wirkung haben: In der Politik, der Wirtschaft, bei der Trauung ?
Datum: 27.01.2010 08:20 • Größe: 4.4 MB

234) Banane
Klein bis groß, dick bis dünn, grün bis gelb ? aber in der Regel krumm. So kennt man sie, die Banane. Eine Tänzerin verhalf ihr zum wahrscheinlich ersten künstlerischen Ruhm.
Datum: 25.01.2010 08:24 • Größe: 4 MB

Weiße Schimmel, tote Leichen, Haarfrisur ? vielen vertraut, eigentlich aber überflüssig. Allerdings nicht immer. Und, als Stilmittel in der Sprache sind sie manchmal unverzichtbar, die so genannten Pleonasmen.?
Datum: 20.01.2010 14:25 • Größe: 4.6 MB

232) Grippe
Ist es nun eine Erkältung oder eine Grippe? Oberflächlich ähneln sich die Symptome. Es gibt aber deutliche Unterscheidungsmerkmale. Und das Wort "Grippe" ist ein Fremdimport.
Datum: 18.01.2010 08:30 • Größe: 3.6 MB

Zigtausende von Kilometern legen sie im Laufe eines Menschenlebens zurück. Ohne sie wäre der Mensch im Allgemeinen ziemlich arm dran ? und eine der beliebtesten Sportarten würde nicht existieren.
Datum: 13.01.2010 09:20 • Größe: 4 MB

230) Berg
Ob sehr hoch oder eher niedrig, ob Feuer speiend oder eisig ? in fast jedem Land gibt es Berge. Und von den vielen Redewendungen rund um den Berg, kann einem richtig schwindelig werden.
Datum: 11.01.2010 08:24 • Größe: 4.7 MB

In der deutschen Sprache wird die kleine Partikel "noch" ganz oft gebraucht: in salopper Form in der Umgangssprache, als Steigerungsform, als temporale Angabe. Und vermehrt inzwischen auch als Höflichkeitsfloskel.
Datum: 06.01.2010 08:31 • Größe: 3.2 MB

228) Anfang
Wo fängt etwas an, wo beginnt es? Wann sagt man "Anfang", wann "Beginn"? Der Unterschied in der Wortbedeutung ist sehr gering. Eine Gemeinsamkeit aber haben sowohl der "Anfang" als auch der "Beginn".
Datum: 04.01.2010 09:41 • Größe: 3.5 MB

"Liebe geht durch den Magen" sagt ein altes Sprichwort. Vielleicht liegt es also an den Kochkünsten mancher Menschen, dass wir sie zum Fressen gern haben. In die Pfanne gehauen werden wir allerdings nicht so gern.
Datum: 30.12.2009 12:23 • Größe: 5.9 MB

226) Ritual
"Alle Jahre wieder" oder "Andere Länder, andere Sitten": Jede Gesellschaft hat ihre Riten und ihre Rituale. Manche gleichen sich, manche sind grundverschieden. Manche bleiben, manche verändern sich.
Datum: 28.12.2009 09:36 • Größe: 4.3 MB

225) Backen
Lebkuchen, Zimtsterne, Spekulatius: Wer verbindet dieses Gebäck nicht mit Weihnachten? Besonders zu dieser Zeit erfüllt der Duft von Selbstgebackenem viele Küchen. Zurück geht das Backen auf eine germanische Tradition.
Datum: 21.12.2009 09:10 • Größe: 4.4 MB

Zu Ostern gibt es Hasen aus Schokolade, zu Weihnachten darf es schon etwas mehr sein und zur Konfirmation gibt es vor allem Geld. Schenken ist eine wichtige Sache und hat seine sprachlichen Spuren hinterlassen.
Datum: 16.12.2009 09:18 • Größe: 5.3 MB

223) Stern
Ohne Sterne wären Astrologen arbeitslos, Reisende ohne Kompass orientierungslos und das Firmament ziemlich dunkel. Sterne funkeln, stehen günstig oder sinken. An Weihnachten haben sie Hochkonjunktur.
Datum: 14.12.2009 09:02 • Größe: 5.2 MB

Ein Wort ? mehrere Bedeutungen: Auch die deutsche Sprache hat so etwas zu bieten. Verrückt muss man aber nicht sein, um sich damit zu beschäftigen. Manche Verrücktheiten sind lustig, manche gar sehr poetisch.
Datum: 10.12.2009 08:52 • Größe: 4.5 MB

221) Sack
Ein Behältnis, kein Behälter ? der Sack nimmt viel auf, aber nicht alles. Er kann schützen, voll sein, nass oder auch faul. Bei Kindern ist er zu bestimmten Anlässen sehr beliebt.
Datum: 07.12.2009 08:47 • Größe: 4 MB

Zur Gewohnheit sind sie in der deutschen Sprache geworden: Äußerungen, die jeder versteht, die aber eigentlich nicht ganz korrekt sind. Manche verführen zum Schmunzeln, wenn man genauer über sie nachdenkt.
Datum: 02.12.2009 09:10 • Größe: 3.7 MB

219) Advent
Alle Jahre wieder wird er vor Weihnachten gefeiert, und das seit Jahrhunderten. Eine Zeit der Besinnlichkeit, aber auch der Hektik. Und am 24. Dezember ist alles vorbei ? bis zum nächsten Jahr.
Datum: 30.11.2009 09:45 • Größe: 4.1 MB

218) Pfeife
Die einen lieben sie wegen der Gemütlichkeit ? die Pfeifenraucher. Die anderen hören auf sie etwa beim Fußball. Bei manch anderem taucht sie im Namen auf. Einige pfeifen jedoch auf sie: die Pfeife.
Datum: 25.11.2009 08:39 • Größe: 3.1 MB

217) Haltung
Rundrücken und Doppelkinn, einen eingefallenen Brustkorb oder gar einen Sitzbauch ? wer möchte das schon haben? Viele Menschen halten sich deswegen fit und halten eisern das tägliche Joggen um sechs Uhr dreißig durch.
Datum: 25.11.2009 00:00 • Größe: 2.3 MB

216) Rauch
Seit alters her dient er dazu, Speisen einen besonderen Geschmack zu geben und haltbar zu machen, der Rauch. Einer Vogelart gab er ihren Namen. Doch wird er heute an immer mehr Orten verboten.
Datum: 23.11.2009 10:10 • Größe: 4.7 MB

Die moderne Zeit bringt es mit sich: Für das Essen bleibt nicht mehr viel Zeit. Schnell noch ein Sandwich, ein Snack, ein "To-Go-Getränk". Hauptsache der Hunger-Ohnmacht entkommen.
Datum: 18.11.2009 08:37 • Größe: 5.3 MB

Das Schlachten ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Der Bezug zum Schlachttier ist jedoch vor allem in Industrieländern verlorengegangen. Große Schlachten bleiben inzwischen den Geschichtsbüchern überlassen.
Datum: 16.11.2009 09:23 • Größe: 4.3 MB

Eine Buchstabenfolge ohnegleichen: E-i-n. Der unbestimmte Artikel hat es in sich. "Wiederverigung"? Unvorstellbar. "Ein" verbindet ? "Ein" bestimmt indirekt mit ? "Ein" ist unverzichtbar.
Datum: 11.11.2009 09:58 • Größe: 3.3 MB

Er brannte, wurde zerstört und war auch schon verkleidet ? der deutsche Reichstag hat eine lange, schicksalhafte Geschichte. Mit Kuppel und neu restauriert ist er nun das Symbol des wiedervereinten Deutschlands.
Datum: 09.11.2009 15:46 • Größe: 3.6 MB

Kaum einer kann sie richtig aussprechen, die Wortzusammensetzungen. In der Bürokratie käme man ohne sie schwerlich aus. Für Schmunzeln sorgen Ungetüme wie der Eierschalensollbruchstellenverursacher allemal.
Datum: 04.11.2009 09:53 • Größe: 4.4 MB

210) Fremd
Mancher wird mit offenen Armen empfangen, mancher erfährt Feindschaft: ein Fremder. Allerdings "fremd" ist jeder ? nämlich in der Fremde.
Datum: 02.11.2009 10:33 • Größe: 3.6 MB

209) Bewegung
Bewegung gibt es nicht nur im Sport. Auch der Verkehr bewegt sich, mal schnell, mal langsam. Ausmachen kann man immer verschiedene Bewegungstypen: Raser, Drängler, Mittelspurfahrer, Schleicher ??
Datum: 28.10.2009 08:30 • Größe: 4.9 MB

Oft gebraucht, aber nicht immer verstanden: Nachhaltig. Das Adjektiv steht für etwas Dauerhaftes, für etwas, was bewahrt werden muss. In Zeiten der Globalisierung eine schwierige Aufgabe.
Datum: 26.10.2009 08:04 • Größe: 4.1 MB

207) Frisch
Die Frische von heute ist die Vergänglichkeit von morgen. Einige Zeit kann man sie einsperren. Lässt man sie an die Luft, ist es mit ihr jedoch bald vorbei, der Frische. Egal ob mit oder ohne Verfalldatum.
Datum: 21.10.2009 07:44 • Größe: 3.8 MB

206) Kreuz
Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz: Es gibt grüne, rote, eiserne und schwarze Kreuze, Kreuzworträtsel, Kreuzungen. Und an diesen finden sich manchmal Kreuze mit einem gekreuzigten Jesus.
Datum: 19.10.2009 07:32 • Größe: 4.3 MB

Teekesselchen spielen heißt: Homonyme erraten. Ein Homonym ist ein Wort, das unterschiedliche Bedeutungen hat. Das klingt nicht nach besonders viel Spaß. Macht aber Spaß.
Datum: 14.10.2009 08:14 • Größe: 6 MB

204) Note
Schüler fürchten sie ? Diplomaten tauschen sie aus ? für Musiker ist sie unentbehrlich: die Note. Das Wort kann aber mit noch mehr Bedeutungen aufwarten. Es ist deshalb ein guter Kandidat für ein bestimmtes Ratespiel.
Datum: 12.10.2009 07:35 • Größe: 3.2 MB

Er war zu Besuch, einer der berühmtesten deutschen Dichter. Und er war bass erstaunt: Seit der Klassik hat sich die Sprache stark verändert. Die der Jugend erst recht. Aber manche Wörter überdauern die Jahrhunderte.
Datum: 07.10.2009 07:14 • Größe: 4.4 MB

202) Herbst
In Gedichten, der Musik, dem Gesang und in der Malerei ist ihm ein Denkmal gesetzt, dem Herbst. Ein Zeichen der Vergänglichkeit im Bewusstsein der Erneuerung. Denn das nächste Frühjahr kommt bestimmt.
Datum: 05.10.2009 06:28 • Größe: 4.2 MB

Die deutsche Sprache hat viel Tierisches zu bieten: "Bärenstark", "Affenarsch", "Pferdestärke" sind nur einige Beispiele. Manche Tiere kommen weniger gut weg, andere besser. Ein Sympathieträger ist ? meist ? der Bär.
Datum: 30.09.2009 07:19 • Größe: 5.2 MB

Wahlkampf ? Duell ? Aufholjagd: Vor einer Wahl gehen die politischen Gegner nicht zimperlich miteinander um. Martialisch wird die Sprache. Eine ausgewogene Mischung gibt es selten, anders als bei einem guten Gericht.
Datum: 23.09.2009 07:01 • Größe: 4.1 MB

Niemand kann ihm mehr entkommen ? dem Gequatsche am Mobiltelefon, neudeutsch "Handy". Liebeskummer, Sexprobleme, Ich-sitze-gerade-im-Zug: alles hört man mit ? ob man will oder nicht.
Datum: 16.09.2009 07:51 • Größe: 4.3 MB

198) Dampf
Warm bis heiß und feucht, das ist er ? der Dampf. Physikalisch ist seine Entstehung leicht zu erklären. In zwischenmenschlichen Beziehungen spielt er eine manchmal nicht unbedeutende Rolle, etwa beim "Hans Dampf".
Datum: 14.09.2009 06:56 • Größe: 3.4 MB

Es gilt als der Spiegel der Seele, das Gesicht. Sympathie, Ablehnung, Kummer, Freude: Viele Empfindungen drückt es aus. Unbeliebt ist eine Visage, unkalkulierbar das Gesicht eines Pokerspielers.
Datum: 09.09.2009 07:29 • Größe: 5.1 MB

Es steckt nicht immer drin, was draufsteht, bei Aufklebern auf dem Auto. Allemal geben sie Anlass zum Nachdenken, zum Ärgern, zum Schmunzeln ? oder auch zur Kontaktaufnahme. Besonders an Ampeln oder im Stau.
Datum: 02.09.2009 08:17 • Größe: 4.5 MB

In den Tag hinein lebt der Nichtsnutz, hinter dem Mond der Ahnungslose. Todlangweilig sind manche Schulstunden, zum Totlachen manche Sketche. Lebensbedrohlich ist beides aber nicht.
Datum: 26.08.2009 08:57 • Größe: 4.7 MB

"Ortsbestimmung" ? das könnte auch der Titel einer Erzählung oder gar eines Romans sein. Klingt nach dem Versuch, etwas "örtlich dingfest zu machen". Aber manches lässt sich nicht "verorten".
Datum: 19.08.2009 06:55 • Größe: 2.3 MB

Wenn die Wirtschaft lahmt und bei den Menschen das Geld nicht locker sitzt, locken viele Geschäfte mit "Preishämmern" und "Tiefpreisalarm". Und manchmal gibt es sogar etwas gratis dazu. Und siehe da: Es funktioniert!
Datum: 12.08.2009 06:53 • Größe: 2.5 MB

Werbeslogans arbeiten damit, mit "Verballhornungen". Auch Redensarten bieten sich an. Wörtlich darf man den Begriff nicht nehmen. Namensgeber war ein deutscher Buchdrucker, rechtschaffen, aber nicht ganz so korrekt.
Datum: 05.08.2009 07:21 • Größe: 2.3 MB

191) Glück
Für jeden bedeutet es etwas anderes, Glück zu haben oder sein Glück zu finden. Eines ist sicher: Verdienen kann man sich es nicht. Häufig fällt es einfach vom Himmel, und zwar dann, wenn man es nicht erwartet.
Datum: 29.07.2009 07:05 • Größe: 4.8 MB

Eigentlich überflüssig, ist es doch das Schmiermittel in der gesprochenen Sprache, das "Also": Um Mut zu fassen, etwas zu sagen, aber auch um Verärgerung auszudrücken. Und ein Franzose ist an allem schuld.
Datum: 22.07.2009 07:20 • Größe: 5.2 MB

Es gibt Menschen, die marschieren flott von A nach B, dann gibt es welche, die grundsätzlich stolzieren, und manch andere schlurfen lustlos herum. Letztendlich bewegen sich aber alle irgendwie fort.?
Datum: 15.07.2009 07:28 • Größe: 2.7 MB

Bei Manni gibt es SchniPoSa, im "Körnerparadies" findet man unter dem Biosalat höchstens eine Schnecke, und in der "Teufelsküche" wird eine coole Papaya-Suppe serviert. Die Welt der Köche ist voller Überraschungen.?
Datum: 08.07.2009 07:10 • Größe: 3.1 MB

Ist alles im Leben Schicksal oder haben wir vielleicht doch die Fähigkeit, etwas zu verändern? Nichts Genaues weiß man nicht. Fest steht nur, dass sich in Krisenzeiten die Hilflosigkeit auch in der Sprache niederschlägt.
Datum: 01.07.2009 08:25 • Größe: 2 MB

186) Energie
In einem Automobilwerk werden Autos produziert, in einem Stahlwerk Stahl, und das Werk für Haushaltsgeräte liefert Haushaltsgeräte aus. Aber werden im Bergwerk Berge gemacht? Und wieso heißen Kraftwerke "Kraftwerke"?
Datum: 24.06.2009 12:15 • Größe: 2.3 MB

Ein Fest, das besonders gut war, ist ein Kracher. Und mit den Freunden kann man Krach haben, wenn die Dinge mal nicht so gut laufen. Was auch immer der Grund ist: Krach gehört zum Leben dazu.?
Datum: 17.06.2009 13:56 • Größe: 2.1 MB

Wer nicht will, dass ihn jeder versteht, braucht am besten eine eigene Sprache ? wie das Rotwelsche, die Sprache der Diebe und Gauner. Besonders gut waren sie natürlich darin, sich Begriffe für "Geld" auszudenken.?
Datum: 10.06.2009 09:28 • Größe: 2.2 MB

Wie steht es um die deutsche Sprache? Diese Frage interessiert nicht nur die Wissenschaft. Eine Umfrage zeigt, wie die Deutschen über ihre Sprache denken.?
Datum: 03.06.2009 13:40 • Größe: 2.2 MB

Genauso wichtig wie das Gespräch selbst ist oft die richtige Anrede. Aber wann sagt man "du" und wann sagt man "Sie"? Im Deutschen ist das alles eine Frage der Situation.?
Datum: 27.05.2009 13:44 • Größe: 2 MB

181) Kuss
Zur Begrüßung, zur Versöhnung oder zur Karnevalszeit ? küssen kann man sich zu jedem Anlass. Aber ein Kuss ist nicht gleich ein Kuss. Da gibt es große qualitative Unterschiede, egal wohin man geküsst wird.
Datum: 26.05.2009 00:00 • Größe: 2.3 MB

Essen hält nicht nur Leib und Seele zusammen, es bereichert auch immer wieder unseren sprachlichen Alltag. Woher die Wendungen kommen, ist oft unklar ? verstanden aber werden sie von jedem!?
Datum: 20.05.2009 14:54 • Größe: 2.2 MB

Waren Sie dieses Jahr schon im Freien ein Gläschen trinken ? mit Freunden, in einer Weinlaube oder einem schönen Biergarten? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit!?
Datum: 13.05.2009 13:05 • Größe: 2.4 MB

Man kann sie stehlen, verschwenden und sogar totschlagen, und sie rächt sich, indem sie an uns nagt. Sie zu haben ist purer Luxus, vor allem in unserer schnelllebigen Welt. Aber sie zu besitzen ist unmöglich.?
Datum: 06.05.2009 10:28 • Größe: 2.3 MB

Manchmal kommt es in der Sprache auf den Ton an. Da kann aus dem "lieben Freund" sehr schnell "mein lieber Freund" werden. Wer jemanden so anredet, der will meistens kein Lob verteilen ??
Datum: 29.04.2009 15:13 • Größe: 2.4 MB

Eben noch wollte die Tochter um jeden Preis den roten Rock anziehen, jetzt beharrt sie schmollend auf der blauen Hose. Bei Mädchen nennt man das "rumzicken", bei Jungs heißt es: "Er vertritt seinen Standpunkt."??
Datum: 22.04.2009 09:22 • Größe: 2 MB

Der eine sieht die Welt nur in Schwarz und Weiß, der andere trägt eine rosarote Brille und manch einer kann nicht genug von blauen Augen bekommen. Wie immer man's macht, die Welt ist oft viel bunter, als man denkt.?
Datum: 15.04.2009 15:10 • Größe: 2.3 MB

Die deutsche Sprache gilt als schwierig. Nur Tote hätten genug Zeit, sie zu lernen, meinte der amerikanische Schriftsteller Mark Twain. Und nicht nur die Grammatik ist schwierig, man muss auch genau hinhören.?
Datum: 08.04.2009 10:35 • Größe: 1.3 MB

Im Märchen fraß er die sieben Geißlein. Romulus und Remus, die Begründer Roms, dagegen wurden von ihm gesäugt. Mozart und Goethe tragen ihn im Namen ? der Wolf hat seinen festen Platz in unserer Kultur.?
Datum: 01.04.2009 11:00 • Größe: 2.3 MB

Wenn jemand etwas vom Pferd erzählt, so wird er in der Regel nicht ernst genommen. Was aber, wenn das Pferd selbst etwas erzählt ? über alte Redewendungen zum Beispiel. Da lohnt es sich, zuzuhören.?
Datum: 25.03.2009 13:41 • Größe: 2.4 MB

Wer im März seinen Weihnachtsbaum immer noch nicht entsorgt hat, dürfte nur noch ein nadelloses, kahles Gerippe im Wohnzimmer stehen haben. Man sollte sich nun endlich von dem guten Stück trennen, denn der Frühling naht.
Datum: 18.03.2009 15:32 • Größe: 2.4 MB

Manchmal wandern Menschen aus und suchen sich eine neue Heimat. Auch Wörter sind umtriebig: Wenn sie sich in einer neuen Sprache wohlfühlen, bleiben sie dort und werden Teil dieser Sprache. Manchmal auch nicht.?
Datum: 11.03.2009 16:32 • Größe: 2.7 MB

Nehmen Sie Platz und reisen Sie mit uns in die Vergangenheit einer fernen und faszinierenden Region: Arabien. Treffen Sie auf Wörter, die die Zeit überdauert haben und Eingang in unseren Sprachschatz fanden!?
Datum: 04.03.2009 10:39 • Größe: 2.5 MB

168) Sterne
Wir beobachten sie und ? wer weiß ? sie uns vielleicht auch: die Sterne. Manche von uns möchten zu ihnen fliegen, die anderen versprechen, sie vom Himmel zu holen. Aber Sterne sieht nicht nur, wer nach oben schaut ??
Datum: 25.02.2009 16:23 • Größe: 2.3 MB

Gerade Dichter und Denker sind oft Feuer und Flamme für Sprachspiele, und so begegnet man in der Literatur oft der Alliteration. Doch nicht nur dort ? auch in der gesprochenen Sprache ist dieses Stilmittel gang und gäbe.
Datum: 18.02.2009 13:32 • Größe: 2.1 MB

166) Besteck
Mit Besteck kann man nicht nur viel essen, sondern auch viele Worte machen. Denn Messer, Gabel und Löffel sind Bestandteil zahlreicher Redensarten und Wortschöpfungen im Deutschen.?? Also, die Löffel gespitzt!?
Datum: 11.02.2009 16:39 • Größe: 2.6 MB

165) Kopf
Der Kopf ist für die Sprache ein bedeutungsvoller Ort. Mit ihm kann man durch die Wand rennen, man kann ihn verdrehen und verlieren ? und das meist, ohne Schaden zu nehmen.??
Datum: 04.02.2009 13:41 • Größe: 2.4 MB

164) Geld
Geld ist schön, wenn man's hat ? egal, ob als Guthaben auf der Bank oder im Sparstrumpf zu Hause. Hauptsache Kohle! Und am liebsten natürlich viel davon. Doch manchmal rinnt einem das Geld nur so durch die Finger.?
Datum: 28.01.2009 11:40 • Größe: 1.7 MB

163) Nichts
"Nichts geht mehr", sagt der Croupier. Jetzt bleibt dem Spieler nichts anderes übrig als auf sein Glück zu vertrauen. Denn er will in null-Komma-nix reich sein und nicht am Ende vor dem Nichts stehen.‎
Datum: 21.01.2009 15:58 • Größe: 2.4 MB

Trittbrettfahrer brauchen kein Fahrzeug, um weiter zu kommen, Schaumschläger kommen ohne Schneebesen aus, und Überflieger können ausgesprochene Höhenangst haben. Ein Blick auf verschiedene Charaktertypen.?
Datum: 14.01.2009 15:11 • Größe: 1.9 MB

Die Meckerziege und der Brummbär sind keine einfachen Zeitgenossen. Der Dauernörgler aber kann einem so richtig auf den Nerv gehen. Er stänkert und mault ohne Unterbrechung ? und fühlt sich scheinbar wohl dabei.?
Datum: 07.01.2009 11:57 • Größe: 1.9 MB

"Heimlich, still und leise" heißt es in der Operette: ein musikalisches Bühnenwerk, um das es recht ruhig geworden ist. Ruhig ist übrigens nicht gleich still. Beides ist leise, jedoch ? Klappe, jetzt. Es geht los!‎
Datum: 31.12.2008 10:04 • Größe: 2.4 MB

Weihnachtsmärkte? Weihnachtslieder, Weihnachtsvorfreude. Schöner die Glocken nie klingen ? tatsächlich? Manchmal kann die Freude auf das Fest in echten Weihnachtsstress ausarten ??
Datum: 24.12.2008 09:04 • Größe: 2 MB

158) Bank
Auf eine Bank kann man sich setzen. Denn sie ist ein Möbelstück. Eine Bank ist aber auch ein Geldinstitut. Und wenn sie als solches kein Geld mehr hat? Dann ist die Bank bankrott und keiner kann mehr auf sie setzen.?
Datum: 17.12.2008 16:04 • Größe: 2.3 MB

"Häh, was sind denn Interjektionen?" Kaum jemand kennt ihren Namen, aber alle benutzen sie ? und das tagtäglich. Hineingeworfen in die Sprache sorgen sie für sehr viel Gefühl: Kurz, knapp und ausdrucksstark. "Aha."?
Datum: 10.12.2008 16:21 • Größe: 2.7 MB

Drückt man auf sie drauf, kommt kein Brötchen heraus. Trotzdem heißt sie "Brötchentaste". Und was ist eigentlich mit "lightcyclen" oder "Gustotainment" gemeint? Neue Wortschöpfungen braucht das Land. Wirklich?
Datum: 03.12.2008 15:21 • Größe: 1.9 MB

155) Punkt
Der Punkt ist ein Objekt ohne jede Ausdehnung im Raum. Aber auf die Größe kommt es ja bekanntlich nicht an. "Klein, aber oho" bringt er die Sprache nicht nur Punkt für Punkt voran, sondern auch zum Abschluss.
Datum: 26.11.2008 14:28 • Größe: 2.3 MB

154) Grund
Im Vordergrund stehen wichtige Dinge, im Hintergrund halten sich vor allem schüchterne Menschen und im Untergrund leben Kriminelle. Hier wird dem Grund mal so richtig auf den Grund gegangen.
Datum: 19.11.2008 14:53 • Größe: 1.8 MB

Wer einen deutschen Text liest, stößt durchschnittlich bei jedem zwölften Buchstaben auf ein "r". Es ist nach dem "n", "e" und "i" der vierthäufigste Buchstabe. Aber wie wird er ausgesprochen? Eine kleine Lautmalerei.
Datum: 12.11.2008 14:25 • Größe: 1.8 MB

Wohnorte gibt es, die gibt es nicht: Schlauberg zum Beispiel oder Wolkenkuckucksheim. Und auch wer im siebten Himmel schwebt, hält sich da meist nur kurz auf, ohne Aussicht auf einen dauerhaften Wohnsitz.
Datum: 05.11.2008 13:25 • Größe: 2.3 MB

151) Haariges
Prachtvolle Perücken zierten früher die Häupter der Adligen, Adlerfedern waren es bei vielen Indianern, die Punk-Jugend der 80er stand auf bunte Farben. Haare haben eine große symbolische Bedeutung ? auch in der Sprache.
Datum: 29.10.2008 14:07 • Größe: 2 MB

150) Müsli
"Johannes und Margarete" ? heißt so etwa ein Märchen der Brüder Grimm? Die Vornamen standen jedenfalls Pate, als die Autoren "Hänsel und Gretel" schrieben. Sie nutzten die Verkleinerungs- oder Koseform, das Diminutiv.
Datum: 22.10.2008 12:33 • Größe: 1.8 MB

149) Sitzen
Bevor man sitzt, muss man sich erst mal setzen. Beides ? sitzen und setzen ? entwickelte sich aus dem alten Verb "gesetzen". "Geh dich setzen" sagt man heute. Und schon sitzt man. Zum Beispiel auf dem Gesäß.
Datum: 15.10.2008 14:40 • Größe: 2.8 MB

148) Blut
Ob blau, kalt oder gefroren ? Blut ist ein ganz besonderer Saft. Es ist das Lebenselixier des Menschen. Aber Blut hält nicht nur ihn am Leben, sondern es belebt sogar die Sprache.
Datum: 08.10.2008 10:25 • Größe: 2.4 MB

Der Sprachmarktplatz bietet viel an Vegetarischem: Tomaten auf den Augen. Oder Äpfel, die nicht weit vom Stamm fallen. Vergleiche mit Obst und Gemüse sind nicht immer vorteilhaft ? aber stets anschaulich.
Datum: 01.10.2008 13:52 • Größe: 1.8 MB

Der Herbst hat seine eigene Geräuschkulisse. Das Rascheln der Blätter und das Pfeifen des Windes sind typisch für diese Jahreszeit. Aber auch das Schniefen und Husten der erkälteten Mitmenschen gehören dazu.
Datum: 24.09.2008 14:31 • Größe: 2.5 MB

145) Stock
Stock ist nicht gleich Stock. Deshalb kann man, wenn davon die Rede ist, gut vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen. Überall liegt er herum, der Stock. Menschen werfen ihn, Hunde holen ihn ? er ist wohl nichts Besonderes ?
Datum: 12.09.2008 15:29 • Größe: 2.3 MB

144) Gott
Er sieht aus wie ein junger Gott. Das hat ja Gott sei Dank geklappt. Herrgott noch mal! Gott erfreut sich in der deutschen Alltagssprache großer Beliebtheit ? selbst wenn keine religiöse Gesinnung dahinter steckt.
Datum: 10.09.2008 10:20 • Größe: 1.9 MB

Lampen und Leuchter machen dunkle Räume hell. Damit einem Menschen ein Licht aufgeht, braucht es aber häufig mehr als bloß elektrischen Strom. Egal, ob Armleuchter oder heller Kopf ? wir bringen für Sie Licht ins Dunkel.
Datum: 03.09.2008 13:29 • Größe: 2.6 MB

142) Socken
Wer sich auf die Socken macht in die weite Welt, trifft dort womöglich auf arme Socken, vielleicht auch auf rote ? oder gar auf kriminelles Gesocks. Da kann man schon mal von den Socken sein.
Datum: 27.08.2008 11:43 • Größe: 1.7 MB

Zoff, Zores und Stuss sind bekannte deutsche Wörter. Aber wo haben sie ihren Ursprung? Wer genau hinhört, erkennt: Wir alle sprechen ein bisschen Jiddisch ? wir wissen nur nicht immer, was wir da eigentlich sagen.
Datum: 20.08.2008 11:35 • Größe: 2 MB

140) Eiskalt
Eiseskälte herrscht nicht nur, wenn es friert. Denn auch in großer Hitze kann es einem eiskalt den Rücken herunterlaufen. Da ist es wichtig, cool zu bleiben ? natürlich ohne kaltschnäuzig zu sein.
Datum: 13.08.2008 09:35 • Größe: 2.5 MB

Ein Tollpatsch ist kein Hallodri ? und umgekehrt. Dennoch sind sie sich ähnlicher, als man zuerst glauben würde. Und das liegt nicht nur daran, dass beide Namen ihren Ursprung in anderen Sprachen haben.
Datum: 06.08.2008 10:27 • Größe: 2.2 MB

138) Gehen
Mal geht man seinen Weg, mal eher auf dem Zahnfleisch. Dann heißt es: Dagegen angehen, aber umgehend! Ansonsten geht man nämlich unter oder sogar drauf. Und dann geht bekanntlich gar nichts mehr.
Datum: 30.07.2008 09:40 • Größe: 2.6 MB

Elle, Daumen, Mittelfinger ? Körpermaße sind bei jedem anders. Deshalb misst man heute auch nicht mehr mit Händen und Füßen. Manchmal nützt aber selbst das metrische System nichts, nämlich dann, wenn das Maß voll ist.
Datum: 23.07.2008 13:17 • Größe: 2.1 MB

Edelsteine kann man im Schmuckgeschäft kaufen. Den Stein der Weisen aber findet man nur durch Nachdenken ? so wie Albert Einstein zum Beispiel. Ein weltberühmter Mann, doch steinreich ist auch er nicht geworden.
Datum: 16.07.2008 10:18 • Größe: 2.8 MB

135) Fallen
Vielfältig ist die Bedeutung von "Fallen". Auffallend vielfältig. Fallen lauern überall, und wenn wir nur auf eine reinfallen und nur einmal hinfallen, so mag das anderen gefallen, uns nicht. Darum: Vorsicht, Falle!
Datum: 09.07.2008 09:20 • Größe: 2.4 MB

Immer mehr Deutsche wandern ins Ausland aus. Das ist eine bekannte Entwicklung. Aber nicht nur Menschen, auch Wörter verlassen das Land, um im Ausland ein neues Leben zu beginnen.
Datum: 25.06.2008 08:12 • Größe: 2.2 MB

Wer im siebten Himmel schwebt, verliert oft den Boden unter den Füßen und muss von anderen zurück auf den Teppich geholt werden. Um nah und fern, oben und unten dreht sich vieles in der deutschen Sprache.
Datum: 24.06.2008 12:16 • Größe: 2.2 MB

Der Sommer hat einen ganz besonderen Klang. Grillen zirpen, Vögel zwitschern und sanfter Sommerregen prasselt leise. Aber man hört auch wieder die Nachbarn ? und die mähen natürlich am Sonntagnachmittag den Rasen.
Datum: 18.06.2008 07:55 • Größe: 1.9 MB

Fußball ist für die einen die schönste Nebensache der Welt, die sie in einen wahren Spielrausch versetzt. Für die anderen ist Fußball der größte Käse der Welt, der sie ins Abseits des familiären Zusammenlebens lockt.
Datum: 11.06.2008 08:04 • Größe: 1.8 MB

130) Hut
Ursprünglich waren Kopfbedeckungen ein Zeichen der Würde eines bestimmten Standes. Doch heute ist der Hut ein Modeaccessoire, das man passend zur Kleidung trägt. Trotzdem gibt es zahlreiche Redewendungen rund um den Hut.
Datum: 04.06.2008 07:57 • Größe: 2.2 MB

129) Äh
Äh ist ein Pausenfüller zwischen zwei Sätzen. Es ist ein Übergang zwischen Reden und Schweigen. Wenn ein Sprecher nicht zu oft Äh sagt, fällt es niemandem auf. Häufen sich aber die Ähs, wird es anstrengend zuzuhören.
Datum: 28.05.2008 07:13 • Größe: 1.2 MB

Manche Menschen haben Tomaten auf den Augen, andere haben Pudding in den Beinen und wieder andere haben einen Floh im Ohr. Natürlich nur im übertragenen Sinne! Im Deutschen gibt es viele Redewendungen rund um den Körper.
Datum: 21.05.2008 09:09 • Größe: 2.4 MB

Aus eins mach zwei und manchmal mehr ? im Deutschen gibt es viele Wörter, die aus mehreren Wörtern zusammengesetzt sind. Manche von ihnen gehören zusammen. Eine Trennung ergibt einfach keinen Sinn mehr.
Datum: 15.05.2008 22:01 • Größe: 1.8 MB

126) Zumutung
Die Beine zittern und es kribbelt im Bauch ? wenn man auf einem hohen Sprungbrett steht und unter Höhenangst leidet, hat man sich vielleicht ein bisschen viel zugemutet. Zu jeder Zumutung gehört eben auch Mut.
Datum: 06.05.2008 22:47 • Größe: 2 MB

Jemandem, der nicht alle Tassen im Schrank hat, fehlt es nicht an Geschirr. Es braucht auch nicht jeder, der einen Dachschaden hat, einen Dachdecker. Gaga, meschugge oder plemplem ? ein bisschen verrückt ist doch jeder.
Datum: 30.04.2008 10:03 • Größe: 1.9 MB

Viele Köche verderben den Brei! Das gilt nicht nur in der Küche, sondern auch im Autohaus. Denn dort gibt es ausgekochte Verkäufer, Kunden, die immer eine Extrawurst wollen, und Ehefrauen, die Haare in der Suppe finden.
Datum: 23.04.2008 08:58 • Größe: 2 MB

123) Zähne
Sie wurzeln im Kiefer und ragen für gewöhnlich in die Mundhöhle. Sie sind knochenähnliche Gebilde und dienen zur Zerkleinerung der Nahrung. Ja, Zähne ? sie sind Kauwerkzeuge, wie sie im Munde stehen!
Datum: 15.04.2008 21:53 • Größe: 2.3 MB

Es gibt Schieber mit und ohne Mütze. Man kann verschieben und verschoben werden. Nicht jede Schiebung ist Bewegung, der Schieber aber ist eine besondere Bewegungsart. Verschiebebahnhöfe können auch Rangierbahnhöfe sein.
Datum: 08.04.2008 22:22 • Größe: 1.8 MB

121) Schlag
Boxer schlagen mit den Fäusten; Vögel mit Flügeln. Schachspieler schlagen ihre Gegner auf dem Brett. Freude lässt Herzen höher schlagen, aber niemand möchte vom Schlag getroffen werden. Sogar Hosen haben einen Schlag.
Datum: 02.04.2008 12:36 • Größe: 2.6 MB

Zügig zu Potte kommen ist von Vorteil ? nicht nur im Ruhrpott, sondern auch für die Schönen wie Potthässlichen. Wer nicht so richtig in die Pötte kommt, muss sich aber nicht grämen. Ist oft eh alles Pott wie Deckel.
Datum: 26.03.2008 14:08 • Größe: 1.9 MB

Einige Frühlingsworte: blühen, riechen, erwachen, Hauch, endlich, ersehnt, Luft, Knospen, aufbrechen, ausschlagen ... Ein Wildwuchs an Worten, unsortiert, bunt wie der Frühling selbst.
Datum: 19.03.2008 12:23 • Größe: 2.4 MB

Winkel auf dem Geodreieck. Der Schulterblick gegen den toten Winkel. Die Idylle im Winkel. Winkel auf dem Sportplatz, samt unmöglichem Winkel ? und der liebe Gott spielt auch eine Rolle. Im Herrgottswinkel.
Datum: 12.03.2008 11:28 • Größe: 1.9 MB

117) Hölle
Eine heiße ?Home-Story? gefällig? Dazu müssen wir in die Tiefe gehen: Wir fahren zur Hölle. Wie kommt man da hin? Wie kommt man da raus? Und was passiert mit der Sprache an diesem teuflischen Ort?
Datum: 05.03.2008 00:00 • Größe: 2.2 MB

Wasser ist Leben. Es fließt, rauscht und rast, wenn es in Massen kommt. Es plätschert als Bächlein und blubbert im Kochtopf. Es gibt viele Ausdrücke und Redewendungen rund um das nasse Element.
Datum: 27.02.2008 10:25 • Größe: 2.3 MB

Der Wecker klingelt. Ein neuer Tag beginnt. Der Alltagstrott bleibt. Eintönig und immer das Gleiche. Tagaus, tagein. Grauer Alltag. Wenigstens gibt es den Feierabend. Doch der beginnt mit Schlange stehen im Supermarkt.
Datum: 20.02.2008 08:46 • Größe: 2 MB

114) Rauch
Was für ein Genuss ? dieses Einsaugen des Rauchs glimmender Pflanzenteile in die Mundhöhle, verbunden mit dem Transport des Rauchs in die Lunge. Schade, dass es das Rauchen bald nicht mehr gibt - Schade?
Datum: 13.02.2008 11:55 • Größe: 2.2 MB

Der Teich ist nur einen Katzensprung entfernt, sagte die falsche Schlange zur dummen Gans und freute sich tierisch, dass es so leicht gewesen war, ihr einen Bären aufzubinden. Deutsch ist ganz schön tierisch.
Datum: 06.02.2008 10:24 • Größe: 2 MB

"Oh welch ein fürstliches Mahl", lobte die Gräfin die Herzoginnenkartoffeln und den Hummer aus kanadischen Hoheitsgewässern. Zur Krönung des Essens gab es noch Kaiserschmarrn. Es gibt allerlei Adeliges im Deutschen.
Datum: 30.01.2008 10:38 • Größe: 2.1 MB

Postwertzeichen, Fahrtrichtungsanzeiger, Spontanvegetation ? Amtsdeutsch sprechen in Deutschland nur Juristen und Behörden. Normale Bürger verstehen meist nichts. Sie hören nur den Amtsschimmel wiehern.
Datum: 23.01.2008 09:04 • Größe: 2 MB

Farbe bringt Freude ins Leben und Ausdruck in die Sprache. Gelb ist der Neid, grün die Farbe der Hoffnung, blau das Blut der Adeligen und schwarz die Zukunft der Pessimisten. Ganz schön bunt - die deutsche Sprache?
Datum: 16.01.2008 16:08 • Größe: 1.9 MB

Die stille Jahreszeit ist gar nicht so still, wenn man genau hinhört. Zwar rieselt der Schnee leise, aber es kann im Winter auch mal krachen: Wenn das Eis auf dem See knackt oder Silvesterböller in den Himmel fliegen.
Datum: 09.01.2008 01:38 • Größe: 2 MB

108) Fein
Es ist einsilbig, aber wer es benutzt, lobt mit ihm in den höchsten Tönen: das Wort "fein" ist klein, aber fein. Die verschiedenen Bedeutungen dieses Wörtchens gilt es allerdings fein säuberlich zu unterscheiden.
Datum: 02.01.2008 10:44 • Größe: 2.4 MB

107) Herz
Jeder hat ein Herz. Aber nicht jeder hat Herz, dieses gewisse Etwas, das nur wenig mit dem faustgroßen Hohlmuskel, "Herz" genannt, zu tun hat, der bis zum Lebensende tagein, tagaus Blut durch den Körper pumpt.
Datum: 21.12.2007 11:01 • Größe: 2.5 MB

Wer beim Vorstellungsgespräch mit der Tür ins Haus fällt, hat keine guten Karten. Manchmal sind es so viele Bewerber, dass sie sich die Türklinke in die Hand geben. Gut, wenn man schon einen Fuß in der Tür hat.
Datum: 19.12.2007 10:25 • Größe: 2 MB

105) Lügen
Kein Tag ohne Lüge. Gibt?s das? Ist "Guten Morgen!" schon gelogen? Muss nicht sein, ist es aber oft. Kleine und große Lügen sind unsere täglichen Begleiter. Nicht immer steckt eine böse Absicht dahinter.
Datum: 13.12.2007 15:55 • Größe: 2.1 MB

MfG, EDV und GmbH. Abkürzungen ohne Ende. Akronyme gibt es auch, z.B. Seminbinimebö oder Medima ? was ist denn das für ein Bustasa? Und was hat Herr Riegel aus Bonn damit zu tun?
Datum: 12.12.2007 16:50 • Größe: 2.1 MB

Liebe auf den ersten Blick ? eine schöne Vorstellung. Oft ist das Objekt der Begierde ein Blickfang, da verguckt man sich schnell. Doch im Rückblick muss man sich eingestehen, dass die Liebe nur einen Augenblick dauerte.
Datum: 28.11.2007 10:09 • Größe: 2.4 MB

"Enge, viel zu teure Wohnung in modernem Betonklotz zu kaufen." Oder: "Strand mit Strandgut hinter der Böschung bequem zu erreichen." So natürlich nicht. Nur ein bisschen anders. Leicht geschwindelt. Aber nicht gelogen.
Datum: 21.11.2007 09:13 • Größe: 2 MB

101) Oxymoron
Kann man beredt schweigen? Kann man scharfsinnig und gleichzeitig dumm sein? Möglich, aber normal ist das nicht. Das Oxymoron ist nicht normal. Es kommt aus dem Griechischen.
Datum: 16.11.2007 16:04 • Größe: 2.3 MB

100) Bar
In der Bar trinkt man etwas mit Freunden, das Bar zeigt uns den Luftdruck. Man kann aber auch bar bezahlen. Das Wörtchen, das manchmal auch nur ein Wortteil ist, hat jede Menge Bedeutungen und Anwendungen.
Datum: 07.11.2007 09:59 • Größe: 2.2 MB

Bemüht, fähig zu delegieren, gesellig, geradlinig und offen, einfühlsam und stets pünktlich. So sind sie, die Arbeitnehmer. Aber nur in der Sprache ihrer Arbeitszeugnisse.
Datum: 31.10.2007 08:30 • Größe: 1.9 MB

"Willst du mein eigen sein?", fragte man sich früher. Bei einem "Ja" entstand ein Hochzeitspaar. Man gehörte zueinander ? man gehörte einander. Das "Einander gehören" passt aber heutzutage nicht mehr. Eigentlich.
Datum: 24.10.2007 12:38 • Größe: 2.4 MB

Königinnenpizza, Reichskanzlerfisch, Operettenbirnen. Stroganoff und Esterhazy. Pfirsiche auf Eisschwänen, Brotscheibe plus Rindfleisch plus Brotscheibe. Gibt es alles. Heißt aber ein bisschen anders.
Datum: 17.10.2007 08:21 • Größe: 1.9 MB

96) Tag
Für sonntags die guten Schuhe und für werktags die normalen ? das war einmal so. Da gab es noch Bade- und Fischtage. Und jetzt? Ein Tag scheint wie der andere in einer Zeit, in der sogar die Nacht zum Tage gemacht wird.
Datum: 10.10.2007 08:44 • Größe: 2.5 MB

Die Nase ist ein wichtiges, ein zentrales Organ, nicht nur im Gesicht. Kaum ein Körperteil trägt so viele umgangssprachliche Titel, kein anderes hat den Schatz der deutschen Redewendungen derartig bereichert.
Datum: 02.10.2007 12:21 • Größe: 1.7 MB

Auf geht?s ins Schatten-Reich. Nicht immer ein finsterer Ort der Abgelebten, sondern auch ganz einfach jene Stelle, die entsteht, wenn sich auf der dem Licht abgewandten Seite eines Körpers Verdunkelungen auftun. Klar?
Datum: 26.09.2007 08:46 • Größe: 2.3 MB

Sie sind unzertrennlich und führen doch mitunter ein Eigenleben. Sie übertreiben gern oder geraten ins Schwärmerische. Stark in der Wirkung: Das gemischte Doppel. Die Zwillingspärchen in der Alltagssprache.
Datum: 19.09.2007 09:40 • Größe: 1.8 MB

Es geht bergab. Es ging schon im alten Griechenland bergab. Und wenn nicht, dann kam es entgegen. Das kommt uns wiederum entgegen. Was? "Kata"! Denn die griechische Vorsilbe "kata" steht für "herab" oder "entgegen".
Datum: 12.09.2007 09:32 • Größe: 2.2 MB

Manche Wörter sind Eintagsfliegen. Sie sind ein paar Jahre in aller Munde und verschwinden wieder. Es gibt auch Wörter, die über Jahrhunderte zur gesprochenen Sprache gehört haben und dann doch außer Gebrauch kommen.
Datum: 05.09.2007 09:56 • Größe: 2.2 MB

Selbst wer nicht aus der früheren DDR stammt, weiß, was ein "VEB" oder ein "Broiler" ist. Diese Begriffe aus ostdeutschem Sprachgut haben sich mittlerweile gesamtdeutsch gefestigt. Weitere Lücken füllen wir hier gerne.
Datum: 29.08.2007 07:27 • Größe: 2.6 MB

"Als" und "wie" sind zwei kleine Wörter. Mit beiden kann man Dinge miteinander vergleichen. Doch beide sind nicht miteinander gleichzusetzen, denn wenn man "als" und "wie" vertauscht, ändert sich sofort die Bedeutung.
Datum: 22.08.2007 08:03 • Größe: 2.1 MB

Wer rechnet, zählt und wer spricht, erzählt. Wer ausspricht, er rechne mit jemandem, der sagt, dass er auf jemanden zähle. Und nicht wenige Menschen meinen, dass Zahlen etwas Wunderbares sind ? solange man nicht zahlt.
Datum: 15.08.2007 08:10 • Größe: 2.4 MB

Reist ein Zugvogel mit der Bahn ? - Na, klar! Und wer das glaubt, hat einen Vogel? - Nein! Selbstverständlich nicht! Und was piept da? Oder kräht es? Die "Sprachbar" beschäftigt sich mit geflügelten Worten zum Federvieh.
Datum: 08.08.2007 07:46 • Größe: 2.5 MB

Eigentlich müsste es zerbeult sein, das Spiel. Denn: viel steht auf dem Spiel, alles wird aufs Spiel gesetzt, und hat man Spaß dran, steht einer da und sagt: "Das Spiel ist aus!" ?Wie das Leben so spielt...
Datum: 01.08.2007 08:02 • Größe: 2.4 MB

85) Seiten
Wir können etwas auf die Seite legen oder etwas auf der Seite liegen ? beides erhöht unser Wohlbefinden: Danke, Seite! ? Dass es neben guten Seiten auch nicht so gute gibt - tja: so ist das Leben.
Datum: 25.07.2007 08:11 • Größe: 2.4 MB

Attention! Deutsche haben ein etwas eigenartiges Verhältnis zur französischen Sprache: sie halten viel von ihr, ohne sie unbedingt zu verstehen. Vielleicht haben sie sich deshalb ein ?deutsches Französisch? gebastelt.
Datum: 17.07.2007 11:27 • Größe: 2 MB

Das Gehen bewegt uns. Immer und überall geht irgendwas hin und her, auf und ab, vor und zurück. Diesen Vorgängen sollte man nachgehen. Präfixe gehen dem Verb gehen allerdings voran.
Datum: 11.07.2007 09:11 • Größe: 2.2 MB

Etwas durch Floskeln und Füllwörtern auszudrücken, ist nicht nur zeitgewinnend, sondern verschleiert auch die tatsächliche Aussage. Diese Taktik wird aber regelmäßig eingesetzt ? das beste Beispiel ist die Politik.
Datum: 04.07.2007 09:12 • Größe: 2 MB

Manchmal sucht man sie, die Töne. Dann findet man einen Ton, aber es ist nicht der richtige. Diese Sprachbar wirft einen Blick über die Schallmauer bis hinter die Geräuschkulissen, jenseits von Pauken und Trompeten!
Datum: 27.06.2007 08:29 • Größe: 2.3 MB

Umsonst klingt gut. Aber nur solange es ums Geld geht. Vergeblich klingt gar nicht gut. So wie: alles umsonst gewesen. Die viele Arbeit, die man sich gemacht hat. Umsonst oder vergeblich? Je nachdem.
Datum: 20.06.2007 09:44 • Größe: 2.3 MB

Waren Sie schon mal richtig verschossen? Haben Sie sich schon mal so richtig erschossen gefühlt? Oder einen Schuss vor den Bug bekommen? Was hat sie mehr getroffen? So viele Fragen, an die Arbeit: schießen wir los!
Datum: 13.06.2007 12:42 • Größe: 2.4 MB

Motzen, nörgeln, stänkern. Verrisse verfassen oder mit spitzer Feder schreiben. Überschwängliche Begeisterung ausdrücken. Was ist Kritik und wann beginnt sie? Eine Spurensuche.
Datum: 05.06.2007 14:47 • Größe: 2.1 MB

Das Gegenteil von Aussitzen ist keineswegs Einsitzen. Für alle, die im Sitzen liegen wollen - und umgekehrt - gibt es Liegesitze. Die haben schon vor vielen Jahren Generationen von Autofahrern viel Freude gemacht.
Datum: 30.05.2007 07:49 • Größe: 2 MB

Die deutsche Sprache steckt voller Anglizismen. Wörter, die aus dem Englischen kommen. Doch manche klingen nur so, haben ihren Sinn verändert. Manche haben die Deutschen im Land der Dichter und Denker selbst erfunden.
Datum: 22.05.2007 09:26 • Größe: 2.1 MB

75) Gleich
Gleich und gleich sind nicht dasselbe. Aber gleichen sie einander? Nein? Na, das sähe ihnen ähnlich. Ein Phänomen, das immer da ist, immer nah ist, aber immer nur beinahe. Sagen Sie nicht: das ist mir gleich!
Datum: 15.05.2007 15:37 • Größe: 2.3 MB

Beim Kaffeeklatsch wird selten applaudiert, dafür aber umso mehr getratscht. Und in Saftläden kann man auch nicht zwingend Saft kaufen. Zusammengesetzte Wörter haben fast immer eine ganz neue Bedeutung.
Datum: 09.05.2007 09:17 • Größe: 2.1 MB

Jetzt und sofort. Besser gestern als heute. Am besten gleichzeitig. Termine über Termine. Jäger und Gejagte. Was treibt uns vor sich her? Hetzer und Gehetzte. Wer hasst, der hetzt. Und umgekehrt.
Datum: 02.05.2007 10:07 • Größe: 2.1 MB

Die meisten haben sie schon am eigenen Leib erlebt. Sie ist so stark, sie überwältigt jeden. Das Gemeine: Sie kündigt sich nicht an. Eben noch schien alles ruhig, plötzlich ist sie da ? die Empörung! Mannomannomann...
Datum: 25.04.2007 10:09 • Größe: 2.2 MB

Vor ? in die Höhe springen. Vor ? keinen Ton herausbringen und den berühmten Klops im Hals haben. Ich ? mich wahnsinnig. ? du dich auch so? Was für eine ?! Um welches Wort geht es hier?
Datum: 18.04.2007 07:47 • Größe: 2.1 MB

?Ein - aus?, ?grob - fein?, ?gegen - für? - das sind eindeutige Gegensatzpaare. Sobald diese aber beispielsweise als Adverb oder besser gesagt in adverbialem Gebrauch verwendet werden, sieht die Sache anders aus.
Datum: 11.04.2007 09:37 • Größe: 2.3 MB

69) Reich
48 Milliardäre gibt?s in Deutschland, aber manche haben mit Ach und Krach gerade mal eine Milliarde erreicht. Die Armen! Offensichtlich gibt es keine reichen Menschen, allenfalls wohlhabende oder vermögende.
Datum: 04.04.2007 08:09 • Größe: 2.3 MB

Deutsche lieben es, Wörter zu neuen Wörtern zusammen zu setzen. Aber wie können diese neuen Wörter eine andere Bedeutung haben als die, aus denen sie bestehen? Alles eine Frage der Kombination.
Datum: 28.03.2007 08:58 • Größe: 1.8 MB

Längst nicht alles was ausgezeichnet ist, ist auch ausgezeichnet. Ein ausgezeichnetes Essen hat seinen Preis, braucht aber keinen. Ein Jackett hat ebenfalls seinen Preis, der aber muss ausgezeichnet sein.
Datum: 21.03.2007 09:34 • Größe: 2.1 MB

Wer den Mund nicht halten kann, ist noch lange nicht mündig. Und auch Maulhelden verbringen selten große Taten. Ob von der Hand in den Mund oder ob direkt von Mund zu Mund - der Mund ist jedenfalls in aller Munde.
Datum: 14.03.2007 09:18 • Größe: 2.5 MB

Ganz unten, weit unter der Gürtellinie, da stehen die, auf denen wir stehen ? die Füße. Sie sind mehr als bloß ein Bewegungsapparat. Sie dienen Bällen, Noten und Kranken als Stütze ? zumindest verbal.
Datum: 07.03.2007 08:52 • Größe: 2.3 MB

Und sie verstehen sich doch - die Frauen und die Männer. Auch wenn angeblich eine Frau den Gesang der Buckelwale eher versteht als so manche Laute ihres Partners. Man muss sich bloß verstehen wollen ? und genau hinhören.
Datum: 28.02.2007 08:31 • Größe: 1.9 MB

Einen guten Tag wünscht man, für den Tagesanbruch sorgt die Erdumdrehung, und der Alltag kommt von allein. In der Sprache muss der Tag für vieles alles herhalten - weit über den Zeitraum von morgens bis abends hinaus.
Datum: 21.02.2007 08:48 • Größe: 2.4 MB

?Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern?, sinnierte einst Heinrich Heine. Genau: Wir stecken in den Kleidern und die Kleider hängen an uns. Und schön ist?s, wenn sie auch passen.
Datum: 14.02.2007 08:36 • Größe: 2.3 MB

Zucker, Spinat, Watte ? diese Wörter sind arabischen Ursprungs. Integration findet in der Sprache ununterbrochen statt. Fast unmerklich mitunter, aber so nachhaltig, dass sie gar nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.
Datum: 06.02.2007 18:15 • Größe: 1.9 MB

60) Reue
Passiert ist passiert, da kann man nichts machen. Jede Reue kommt zu spät, denn im Voraus lässt sich nichts bereuen. Aber dennoch: Wer bereut zeigt Einsicht und kann auf mildernde Umstände hoffen.
Datum: 31.01.2007 08:48 • Größe: 2 MB

Wanderameisen, Wanderheuschrecken, wandernde Müller - auf Wanderschaft sind viele, sogar Sandhaufen. Wanderdünen sind ständig unterwegs und wollen ganz nach vorne.
Datum: 24.01.2007 09:09 • Größe: 1.9 MB

58) Halt
Die Sprachbar wird Halt-Bar, nein: Haltestelle. Sie wird eine Art Hafen, ein Lager, oder eine Oase. Eine Anlegestelle für alles, was gern haltbarer wäre. Oder halt über-haupt haltbar.
Datum: 16.01.2007 18:21 • Größe: 2.3 MB

Nette Worte, die bestimmt gut gemeint sind. Noch wichtiger als das Gesprächsthema ist jedoch oft die richtige Anrede. Aber wann sagt man du und wann sagt man Sie? Alles eine Frage der Situation.
Datum: 10.01.2007 08:55 • Größe: 1.9 MB

Das Marzipanschwein mit dem vierblättrigen Kleeblatt im Maul kennen alle. Ferkel sind niedlich und werden sogar zu Kinostars. Schweine müssen aber auch ihren guten Namen für menschliche Schwächen verunglimpfen lassen.
Datum: 02.01.2007 11:02 • Größe: 2.3 MB

Nicht alles lässt sich ergründen. Das Phänomen der Lautmalerei bildet da keine Ausnahme. Dennoch: Man ahnt was gemeint ist, wenn jemand ein großes Tamtam veranstaltet oder alles in einem großen Kladderadatsch endet.
Datum: 27.12.2006 08:43 • Größe: 2.5 MB

Manchmal ist man ganz schön fertig. Nicht mit dem Essen oder dem Mittagsschläfchen, sondern dem Leben. Weil der Chef, der Nachbar, die Exgattin oder die nervigen Kinder einem das Leben zur Hölle und damit fertig machen.
Datum: 20.12.2006 08:54 • Größe: 2.4 MB

53) Holz
Holz ist der Rohstoff für Zellstoff, aus dem wiederum Papier hergestellt wird. Holz kann man sägen und hacken und häckseln. Holz kann splittern, es kann wärmen und man kann drauf klopfen. Und darüber sinnieren...
Datum: 13.12.2006 09:21 • Größe: 2 MB

Die Letzten werden die Ersten sein. Das letzte Wort hat im Prozess der Angeklagte. Es gibt den letzten Mohikaner, das letzte Gefecht, den letzten Atemzug. Aber: wer zuletzt lacht, lacht am besten.
Datum: 06.12.2006 09:48 • Größe: 2.3 MB

51) Faden
Seidene, unsichtbare und rote: viele Fäden ziehen sich durch die deutsche Sprache. Außerdem ist der Faden ein Raummaß für Holz. Wem das zu fade klingt ? schnell rein in die Sprachbar. Um den Faden nicht zu verlieren.
Datum: 29.11.2006 11:23 • Größe: 1.8 MB

Das Wörtchen ?aber? ist ? zumindest auf den ersten Blick ? nur eine Konjunktion, ein seelenloses Bindewort, ein so leicht dahingesagtes Füllsel in der Alltagssprache. Wenn man aber genauer hinschaut: Aber hallo!
Datum: 22.11.2006 10:37 • Größe: 2.1 MB

Ob mit Haut und Haar oder mit Leib und Seele ? wer verliebt ist, ist das oft von Kopf bis Fuß. Also ganz und gar. Der menschliche Körper ist für Redensarten geradezu geschaffen. Und zwar vom Scheitel bis zur Sohle.
Datum: 15.11.2006 10:16 • Größe: 2.4 MB

Super, cool und affengeil. Es gab sie immer, die Sprachmoden, nicht nur unter Ju-gendlichen, aber dort eben besonders. Beliebt sind vor allem die Wörter aus dem Englischen, die Anglizismen. ? Alles gecheckt?
Datum: 08.11.2006 12:19 • Größe: 2.3 MB

47) Tasche
Ob klein, ob groß, leer oder voll, Plastik oder Leder, ein Leben ohne Taschen ? schwer vorstellbar. Das Taschenbuch, der Taschenkalender, der Taschenschirm und viele andere Dinge passen mühelos in jede Damenhandtasche.
Datum: 01.11.2006 17:00 • Größe: 2.6 MB

Kalte Füße, warme Herzen, heiße Öfen ? das Gegensatzpaar ?heiß-kalt? ist mehr als nur eine Aussage über Temperatur. Die beiden Wörter sind auch in übertragener Bedeutung in der Alltagssprache allgegenwärtig.
Datum: 25.10.2006 08:50 • Größe: 2.1 MB

Es wimmelt in unserem Leben von Behältnissen. Kisten, Kasten und Kartons helfen uns nicht nur beim Wohnungswechsel. Ohne Wannen, Kannen und Pfannen wären wir schmutzig, durstig und hungrig.
Datum: 18.10.2006 07:08 • Größe: 2.1 MB

Lernen, lernen, lernen - der Mensch ?malt? in die Sprache gerne Tierbilder. Das macht sie bunt. Sprache lernen ist ja schwer genug. Oft bleibt nur die Ochsentour, das Büffeln. Zum Glück gibt?s Eselsbrücken...
Datum: 11.10.2006 06:51 • Größe: 2.4 MB

Manchmal ist es ganz schön schwierig, etwas auf den Punkt zu bringen. Zum Beispiel den Punkt. Ein Punkt ist ein Punkt. Aber was ist ein Punkt?
Datum: 04.10.2006 14:33 • Größe: 2.3 MB

Süße, schöne, spitze und sogar runde ? Ecken gibt es viele verschiedene. Um die ganze Bedeutung des Wortes zu begreifen, muss man manchmal sogar um die Ecke denken.
Datum: 28.09.2006 14:25 • Größe: 2 MB

Im Fernsehen kann man sie bei ihren Spaziergänge im All beobachten, die Astronauten. Angesichts der Gefahr in dieser Unendlichkeit mag sich mancher fragen "Haben sie die noch alle?"
Datum: 21.09.2006 07:10 • Größe: 2.3 MB

Deutschlands grimmigster Grimme-Preisträger aller Zeiten heißt mit Sicherheit Bernd das Brot, der unfreiwillige Star des Kinderkanals KIKA. Legendär ist seine Gesangsnummer am Ende des Sendetages - nicht nur für Kinder!
Datum: 14.09.2006 08:51 • Größe: 2.3 MB

"Bulette" hieß bezeichnenderweise die Nilpferddame, die über ein halbes Jahrhundert im Berliner Zoo lebte. Leider ist sie 2005 gestorben und für die Frikadelle sieht es auch gar nicht gut aus...
Datum: 07.09.2006 09:09 • Größe: 2.3 MB

Heute piepst, scheppert, brummt, zischt, kreischt, rumpelt, hämmert, säuselt, rauscht und raschelt es bei uns. Nicht, dass wir den Verstand verloren hätten! Nein, heute geht es um Geräusche.
Datum: 31.08.2006 07:58 • Größe: 2 MB

Wir Deutsche haben es schon immer geahnt, aber spätestens bei der Lektüre unseres heutigen Beitrags wird es Gewissheit: Wir sind der Stau! Lesen und hören Sie den Bericht einer wundervollen Erfahrung.
Datum: 24.08.2006 08:37 • Größe: 2.4 MB

Wilhelm Busch ist und bleibt ein Meister des sensiblen und hintersinnigen Humors und ist definitiv ein Beweis dafür, dass wir Deutschen WOHL Humor haben.
Datum: 17.08.2006 09:16 • Größe: 1.9 MB

"Warum hat Floyd Landis das nur gemacht?", haben sich sicherlich viele Radsportfans gefragt. Diese Frage beantworten wir heute nicht. Uns ist aber aufgefallen, dass sie ein kleines interessantes Wörtchen enthält ...
Datum: 10.08.2006 05:56 • Größe: 2.3 MB

Wenn die Hitze flimmert, trübt das nicht nur die Aussicht auf die Sehenswürdigkeiten, sondern auch die Freude am Sommer.
Datum: 04.08.2006 08:13 • Größe: 2 MB

DAS war noch eine Berufseinstellung, als Butler James Miss Sophie zuliebe gleichzeitig die imaginären Gäste bediente und sie spielte! Aber er hatte ja schließlich auch 'was davon...
Datum: 27.07.2006 12:33 • Größe: 2.4 MB

Wörter und Begriffe sind vergänglich, wahre Schönheit aber bleibt, denn sie kommt bekanntlich von innen.
Datum: 21.07.2006 10:50 • Größe: 2 MB

Man schenkt ihnen oft viel zu wenig Beachtung und pflegt sie auch viel zu wenig, dabei sind wir ohne sie ziemlich aufgeschmissen: unsere Füße. Deshalb gönnen wir ihnen heute einmal einige Gedanken.
Datum: 13.07.2006 06:20 • Größe: 2.1 MB

Ganz im Gegensatz zum Torwart freut sich der Golfspieler ungemein, wenn er einen Ball ins Loch kriegt. Gut, dass es sich hierbei nicht um ein 'Schwarzes Loch' handelt; der Verlust von Golfbällen wäre ungeheuer hoch ...
Datum: 06.07.2006 06:47 • Größe: 1.8 MB

Haben Sie sich schon mal per SMS zu einem Gottesdienst angemeldet? Nein? Dann haben Sie aber nicht mehr auf dem Schirm, was so abgeht. Finden Sie sich lieber damit ab, sonst wird's peinlich, wie man lesen kann ...
Datum: 29.06.2006 07:10 • Größe: 1.9 MB

Den Hohenzollern scheint seit 1889 noch kein Zacken aus der Krone gefallen zu sein. Das spricht eindeutig für das Fürstengeschlecht. Wir lassen heute auch einen Fürsten zu Wort kommen.
Datum: 22.06.2006 07:19 • Größe: 2.1 MB

Sind sie nicht süß, diese drei Kerlchen? Völlig harmlos, aber ihre Art ist permanent von der Ausrottung bedroht ...
Datum: 16.06.2006 07:06 • Größe: 2.4 MB

Waren Sie dieses Jahr schon im Freien ein Gläschen trinken, in einer Weinlaube, oder einem schönen Biergarten, mit Freunden? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit!
Datum: 08.06.2006 09:03 • Größe: 2.1 MB

Nehmen Sie Platz auf dem Sofa. Reisen Sie mit uns in die Vergangenheit- in ein fernes, faszinierendes Land. Treffen Sie auf Wörter, die die Zeit überdauert haben und Eingang in unseren Sprachschatz gefunden haben!
Datum: 01.06.2006 07:46 • Größe: 2.5 MB

Was haben Sie denn heute an? Die Farbe der Kleidung ist oft ein Spiegel der Stimmung. Manchmal kann man sie aber auch damit beeinflussen. Also: Bei schlechter Laune bunt anziehen! Sie werden sehen: Der Tag kann kommen!
Datum: 24.05.2006 06:15 • Größe: 2.3 MB

Alltagssprache kann unter der Lupe betrachtet bisweilen zu Irritationen führen, oder wie soll man den folgenden Satz der Gastgeberin beim Hähnchenessen verstehen: "Ich hole mal einen Teller für Eure Knochen!" ...
Datum: 18.05.2006 06:36 • Größe: 1.8 MB

Eben noch wollte die Tochter um jeden Preis den roten Rock anziehen, jetzt beharrt sie mit Schmollmund auf der blauen Hose. Bei Mädchen nennt man das ?rumzicken?, bei Jungs heißt es: ?Er vertritt seinen Standpunkt.?
Datum: 11.05.2006 10:17 • Größe: 2.2 MB

Waren Sie nicht auch schon immer der Meinung, dass Rotkäppchen vor dem Besuch bei der Großmutter besser den Augenarzt hätte wechseln sollen? Dann wäre die Situation sicherlich nicht derart eskaliert!
Datum: 04.05.2006 06:21 • Größe: 2.1 MB

"Karl und der Kreisel" oder: "Wie ein Instrument der Verkehrsregelung zum Ehestifter wurde"
Datum: 26.04.2006 06:37 • Größe: 1.7 MB

Heute lernen wir, dass die Bedeutung des Begriffs "Reform" leise und heimlich eine inhaltliche Kehrtwendung gemacht hat. Das Wort "Reform" ist dabei vollkommen unschuldig an der Situation, dafür haben andere gesorgt ...
Datum: 20.04.2006 08:50 • Größe: 2.2 MB

Perlhuhn meets Problemiker. Oder: Schiller will?s wissen: Seit der Klassik hat sich die Sprache stark verändert. Die der Jugend erst echt.
Datum: 13.04.2006 07:17 • Größe: 2.2 MB

Heute stellen wir Ihnen Scholli vor, genauer Scholli und seine Freunde, den Kupferstecher, das pfeifende Schwein und den bohnernden Hamster. Noch Fragen?
Datum: 06.04.2006 06:37 • Größe: 2 MB

Kennen Sie das: Spätestens beim Aufhängen merkt man, dass ein Socken fehlt und man findet ihn auch nie wieder. Des Rätsels Lösung finden Sie heute bei uns.
Datum: 30.03.2006 06:12 • Größe: 2.2 MB

Kennen Sie den Lenz? Nein? Aber ja doch! Er kommt direkt nach Väterchen Frost, bleibt dann ein Weilchen bei uns und hat Langersehntes im Gepäck: erste warme Sonnenstrahlen, Frühlingsblumen und ? gefühle ?
Datum: 23.03.2006 08:07 • Größe: 2.6 MB

Kein Haushalt mehr ohne Anrufbeantworter. Aber die Kommunikation verläuft nicht immer reibungslos. Merkwürdige Ansagen, knappe Texte ? es gibt nichts, was man vom Band nicht hört.
Datum: 16.03.2006 08:53 • Größe: 2.8 MB

Einerlei ob Knödel, Kloß oder Klops ? rund, warm und wohlschmeckend gehören sie zu unseren Lieblingsspeisen. Unschön wird es nur, wenn man mehr abbeißt, als man kauen kann und der Bissen einem Halse stecken bleibt ?
Datum: 09.03.2006 11:14 • Größe: 2.1 MB

Die winterliche Ruhe hat lange genug gedauert, jetzt lassen wir es krachen! Motivationen und Ausdrucksarten für's Lärmen sind dabei unglaublich vielfältig ...
Datum: 22.02.2006 10:21 • Größe: 2.1 MB

Nach der Großen Reform kommt nun noch ein Reförmchen, und damit die Verwirrung komplett ist, besteht das nun lediglich aus Vorschlägen des Rechtschreibrats. Ja, was denn nun?
Datum: 16.02.2006 13:30 • Größe: 2.6 MB

"Rot" ist heute nur noch die Haarfarbe, die punkige Frisur mittlerweile schon salonfähig und der "Spinatwächter" zu "Deinem Freund und Helfer" avanciert. Im Wortschatz geblieben sind "Knast", "Kluft" & Co.
Datum: 09.02.2006 09:43 • Größe: 2.2 MB

Unter großem Kraftaufwand schleppen sie bis zu sechzehn Maßkrüge auf einmal an die Biertische. Die hübschen Damen werden traditionell alle "Zenzi" gerufen. Abschleppen ist übrigens grundsätzlich verpönt.
Datum: 02.02.2006 12:34 • Größe: 2.1 MB

"Eintagsfliegen", lat. Drosophilae, zeichnen sich durch extreme Kurzlebigkeit aus. Wir haben im Folgenden sprachliche Trends im Visier, die man als solche leider nicht abtun kann.
Datum: 26.01.2006 11:24 • Größe: 2.1 MB

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, warum Ihr Lieblingsrestaurant seinen Namen trägt? Und wenn Sie auch wissen wollen, warum die "jungen Wilden" eigentlich ganz zahm sind, sind Sie hier heute wieder genau richtig.
Datum: 19.01.2006 16:29 • Größe: 2.7 MB

Aus Sicht der jungen Dame ist diese Konstellation eher ungewöhnlich. Der Schmetterling findet an seinem Landeplatz wohl nichts Seltsames, sonst bliebe er nicht sitzen. Also alles wieder eine Frage der Perspektive?
Datum: 13.01.2006 08:46 • Größe: 1.9 MB

"Sanssouci" heißt bekanntlich "frei von Sorgen" und genau so sollten wir das neue Jahr beginnen: unbeschwert und sorgenfrei. Skeptisch? Probieren Sie's: ein bisschen geht immer!
Datum: 05.01.2006 08:57 • Größe: 2.3 MB

'Scharfer Unsinn' oder Oxymoron - so nennt die Sprachwissenschaft eine Kombination von Bezeichnungen gegensätzlicher Bedeutung.
Datum: 29.12.2005 15:26 • Größe: 1.9 MB

Da ist was dran, aber was?
Datum: 16.12.2005 11:40 • Größe: 2.2 MB

Wecker, Toaster, Ofen, Heizung, Fön, Kühltruhe, Computer, Fernseher - tagelang ging nichts mehr im Münsterland. Und was tut der Mensch? Er rückt zusammen - ist doch auch ganz schön!
Datum: 08.12.2005 10:02 • Größe: 2.1 MB

Bei dieser Ansammlung von Stufen würde ein Auftrag für einen Treppenlift den entsprechenden Hersteller für mehrere Jahre sanieren - optisch wäre so etwas allerdings weniger reizvoll. Dann doch lieber die Paterrewohnung?
Datum: 30.11.2005 11:54 • Größe: 2 MB